Kopftuch

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Die Diskussion dreht sich um das Kopftuch als religiöses Symbol, wie es auch traditionell in der Schwulen-Hochburg Rom benötigt wird. Wenn nicht nur als Schutz getragen, ist es ein Ausdruck der Unterwerfung unter Repression – wie Mode überhaupt. Die meisten Frauen sind nicht an ihrer Befreiung interessiert, weshalb sie ja dominante Religions-Trägerinnen sind, obwohl alle Religionen Frauen explizit diskriminieren. Niemand mit einem natürlichen Körpergefühl und entwickeltem Bewußtsein seines Eigenwerts wird sich freiwillig von einem stinkigen Tuch einklemmen lassen, sowie er auch keine Nasenringe, Beschneidungen oder ähnlich absurde Körper-Beschädigungen an sich vornehmen wird. Die verpackte Frau ist in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt – was ja u.a. Sinn dieser männlichen Idee ist. Die Verwirrung der indonesischen Frauen wird schon dadurch offenbar, daß sie oft oben verhüllt, unten dagegen hauteng mit Modell „Spalt frißt Hose“ rumlaufen. Und dann muß man die total eingepackten beobachtet haben, die meist als schwarze Gespenster erscheinen. Da sitzt eine fette Kartoffel breitbeinig wie ein Mann auf einer Wartebank im kranken Haus und schiebt sich Nahrung unter den knapp gelüfteten Gesichts-Schleier. Allein die Ansicht ist schon zum Kotzen. Laut sind sie dabei sowieso, denn natürlich wird auch die Geräusch-Übertragung durch das Einpacken der Ohren behindert. Eigentlich selbstverständlich, daß solch eine Demonstration im deutschen öffentlichen Dienst nicht zulässig sein kann – so wie Kruzifixe auch!
Als Übergangslösung bis zur vollen Emanzipation aller Frauen schlage ich dieses vor:

eingeklemmt

Kalt und rein

halal

Mein neuer Kühlschrank ist halal. Sehr beruhigend. Ich hoffe, daß ich es nicht bezahlen mußte, denn die Erfindungsgabe der religiösen Konzerne in Bezug auf Geldsaugen ist immer wieder verblüffend. Religions-Ministerium und Immigrations-Behörde waren vor Jokowi die korruptesten Ämter. Ich kann mich nicht erinnern, während meines Studiums des Koran auf einen Bezug zu Kühlschränken gestoßen zu sein, obwohl Mohammed sicher gern einen besessen hätte. Der Aufkleber zeugt von typisch indonesischer Unverbindlichkeit und Irrationalität. Meine muslimischen Nachbarn, die sich solch ein Gerät eher nicht leisten können und die Anschaffung einer Terror-Musik-Anlage in Veranda-Größe bevorzugen würden, leben genauso schweinisch wie die Christen. Religiöse Reinheit ist nur inkonsequent rituell. So wie ihre Religionen ohne ethische Verpflichtungen praktiziert werden und zum Beispiel bei Quer-Heiraten leicht ausgetauscht werden. Besonders unangenehm an diesem Aufkleber-Müll ist allerdings der Dreck, der beim Abziehen auf der Tür verblieb und nur mit Terpentin entfernt werden konnte. Weiß nich, ob mein Kühlschrank jetzt noch halal ist.

Die Hüligäns

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Die Hüligans sind ein halbzivilisiertes, nationalistisch-überhebliches Volk. Es fällt über andere her wie Heuschrecken. Unduldsam und zur Gewalttätigkeit neigend, verpacken sie aus Überzeugung ihre Frauen, damit man sie nich sieht. Letzteres eine gute Idee, bewahrt es doch die Schönheit der Umwelt. Erfahren im Totalitarismus, bezichtigen sie gerne jene, die sie zu stoppen versuchen, desselben. Überhaupt machen sie im Ausland gerne Sachen, für die sie im eigenen Land schwer bestraft werden. 1683 drohte der Nachfolger des Großfriseurs Köprülü Ahmed Pascha, ein gewisser Gröfatz Werdugans, den Rhein zu überqueren und seine Pferde im Petersdom in Rom unterzustellen, doch hielt man ihn vor Wien auf. Aktuell in Rotterdam. Auch ihre Religion ist totalitär. Drückt man in „Cossacks 3“ auf die Moschee, schreit jemand: „AHLAA-HAAA…!“. Jedesmal! Völlich unabhängich von den Gebets-Zeiten. Glücklicherweise kann man in diesem Spiel, das leider absturzgefährdet, hakelich und verkäfert iss, die Hüligäns mal gründlich verhauen. Die dafür zuständigen Speicher-Dateien sind in der deutschen Version mit „ausmis1.autosave“ benannt. Dafür isses wirklich höchste Zeit.