Opfer und Täter zugleich

death

Sie geben sich ungeheuer selbstsicher; dennoch muß unter der Oberfläche bei den Mächtigen die Angst umgehen, daß das Ganze auffliegen könnte. Damit das nicht geschieht, werden die Verdrängungsbemühungen verstärkt. Es ist nicht leicht, einen so gravierenden Irrtum zuzugeben, und aus einem fahrenden Zug auszusteigen, ist auch dann angstbesetzt, wenn man ahnt, daß er auf einen Abgrund zurast. … Bürger erleben sich teils als „Polizisten“ und Kontrolleure ihrer Mitmenschen, teils als machtlose Unterworfene.
Katy Hilander

Den zum Täter beförderten Kleinbürger hat schon Wilhelm Reich in „Massen-Psychologie des Faschismus“ beschrieben. Er ist Opfer und Terrorist zugleich. Er eignet sich in besonderem Maße als KZ-, Guantanamo- und Hygiene-Wächter, obwohl praktisch niemand versteht, was läuft, auch den Unsinn nicht, den die Physikerin Merkel über Medizinisches im Bundestag absondert. Mit meinen geringen Programmierungs-Erfahrungen kann ich nur feststellen, daß offensichtlich ein Zusammenhang zwischen dem neuen Schnecken-Tempo von Windows und einer 40cm langen URL beim Öffnen von Outlook besteht. In der Wahndemie übernehme ich Einschätzungen von Fachleuten oder lehne sie ab. Nur die konkrete Erfahrung meines gesunden Umfelds ist für mich überprüfbar. Was bleibt, ist das Gefühl von Ohnmacht gegenüber einem Digitalisierungs-Wahn, in dem der Mensch ohne hape NICHTS ist, gleichzeitig jedoch mit gigantischen Fehlfunktionen zu tun hat, die immer größeren Schaden anrichten, und gegenüber politischen Entscheidungen, die zwar auf medizinischer Ignoranz beruhen, jedoch weltweit dominant sind. Die totale Überwachung des Bürgers, der er sich mehrheitlich aktiv unterwirft und als Denunziant fördert, weil ja immer etwas gerettet werden muß, hat inzwischen die Dimensionen von miserablen Film-Phantasien erreicht.
Alle hape-Benutzer sind von ihren Blockwarten in „What’s up?“-Gruppen eingefügt worden und haben dort die neusten Befehle der Regierung zur Kenntnis zu nehmen. Wer hier um 19:30 noch unterwegs ist, wird von „Covid-Jägern“ geschnappt, die sich aus Polizei und medizinischem Personal zusammensetzen, vor Ort getestet und wenn positiv, in Isolationshaft verbracht. Alle Veranstaltungen sind verboten, Vernunft und Menschenrechte ausgesetzt. Wer als Weißer gegen Ignoranz und Korruption aufmuckt, bekommt zusätzlich massiven Ausländerhaß zu spüren. Wie heuchlerisch sich dabei die Schergen der neuen Jakarta-Diktatur verhalten, zeigt das Beispiel des mißhandelten Maskenlosen, der selbst den „Jägern“ angehört.
Dabei wünsche ich mir einen lebenslänglichen Lockdown, denn es war hier noch nie so still ohne den Schlemmer-Monat Ramadan. Anscheinend fürchten die Wilden, daß ihr Sehrlautsprecher-Krach Covid auf sie aufmerksam werden läßt. Und nach Einbruch der Dunkelheit, also ab 18Uhr, bin ich grundsätzlich nicht draußen – schon weil ich die Schlangen dann noch schlechter bemerke.
Außerdem weiß ich, daß es ein Leben ohne TV und Telefon gibt. Mit dieser Lebensform bin ich schon in D unangenehm aufgefallen. Ich hab früher sogar Briefe geschrieben!

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