Sicher und sauber

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Um eine Wahndemie erfolgreich zu inszenieren, muß zumindest jeder einen kennen, der einen kennt, der an Covid gestorben ist – und möglichst kein Impf-Opfer. Das war hier zu keinem Zeitpunkt der Fall, sondern in meiner umfangreichen Verwandt- und Bekanntschaft stirbt man nach wie vor an Typhus, Krebs, Diabetes, Blut-Hochdruck, Motorrad-Unfall, Schlangenbiß, wird vom Baum erschlagen oder vom Strom gebraten. Korrupte Ärzte versuchen, diese Fälle in die Covid-Statistik einzufügen. Es existieren keine Vergleichszahlen, vielmehr muß man auf die akustischen Signale der anderen Glaubens-Zentren achten. Das neu eingerichtete Covid-Zentrum in Manado – schon der 2. Versuch, eine Investitions-Ruine zu aktivieren – steht genauso leer, wie das in Berlin. Auch wenn Präsident Jokowi, der vom Möbelhändler zum Virologen mutiert ist und in Live-Übertragung geimpft wurde („Sicher und muslimisch sauber“), überall plakativ die Masken-Heuchelei der Führungs-Cliquen vorführt – gelächelt wird ja nur noch mit den Augen – werden die Maulkörbe oft nur bei Polizeikontrollen hochgezogen. Die überlastete Polizei bleibt während sporadisch vorgetragenem Aktivismus freundlich und bietet mir sogar diese nutzlosen Lappen an, wenn ich die Bullen zu spät bemerke. Daß die Wahndemie stinkt, merken immer mehr Indonesier, auch wenn es hier keinen Bestseller wie das Buch von Wodarg gibt. Ein Reifen-Reparier ist jetzt sogar viral ausgeflippt und hat öffentlich die Existenz von Covid negiert. Da bekam er Besuch von der Polente. Wenn es in den entwickelten Ländern mit der Panikmache nicht mehr funktioniert, muß man wenigstens auf Katastrophen in Chaosländern wie Italien, Indonesien und Indien verweisen können. Doch soll eine Liste der am stärksten betroffenen Länder existieren, auf der D weit oben und Indien, das Land der Urin-Trinker, am Schluß vermerkt ist. Das erklärt sich – wie auch in Indonesien – aus dem Verhältnis von extremer Bevölkerungszahl und den dazu geringen Todesfällen. Wie Hygiene in solchen Ländern aussieht, kann man hier schon an der Lage zentraler Wasser-Leitungen erkennen: Das armdicke Hauptrohr aus Plastik wird im allgemeinen Abzugsgraben verlegt. Vor jedem Haus dann eine Metallschelle, mit der das kleinere Anschluß-Rohr befestigt ist. Darüber läuft die Haus-Gülle in den Graben. Bei starken Regenfällen wird das Haus-Wasser braun. Und die alte Indianerin, mit langen, grauen Haaren im mikro direkt vor mir, öffnet das Schiebefenster nur einen Spalt, um raus zu spucken. Danach klebt ihr Speichel innen an der Scheibe, und sie wischt ihn mit dem Daumen weg.

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