Der Mann mit dem Hammer

Hammermann

Nein, nicht Thor, der Sohn Odins. Vielleicht ein Tor? Ein törichter Mensch, der glaubt, in Indonesien in Frieden leben zu können? Eigentor? Jedenfalls keine Torschluß-Panik. Irgendwann wird das Tor ja dicht gemacht. Das war von Anfang an klar, nur glaubt man, es dauere noch ein Weilchen.
Silvester griff ich eine 20stündige Moslem-Terror-Party mit meinem schweren Hammer an. Ein solides Erbstück. Kein chinesischer Schrott, bei dem die amerikanische Flagge auf den Stiel gemalt ist oder mit dem Aufdruck „Germany“. Ein Amok-Lauf? Zumindest ein theatralischer. Ich wollte nur die Sound-Anlage zerstören, die ich jedoch in der Dunkelheit nicht wiederfand. Schon bei meiner ersten Ermahnung gegen 13Uhr hatte ich mich dem professionellen Mischpult genähert und den mich böse anstarrenden jungen Mann mit einer Handbewegung aufgefordert, das Ding leiser zu stellen. Danach fragte ich ihn, ob es hier Taube gäbe. Er antwortete, daß ein Fest stattfände, obwohl in dem Moment höchsten 5 Wilde anwesend waren, der Krach aber für 1km reichte. Darauf hin brüllte ich ihn an, daß bei mir kein Fest stattfände, und ich diesen Lärm nicht hören wolle. Da überlegte er noch eine Weile und antwortete dann: „OK! Aman!“ Was so viel wie „sicher, friedlich“ bedeutet, tatsächlich aber überhaupt nix, denn gegen Abend legten sie erst richtig los. Das Erstaunliche war, daß ich mit dem Eigentümer, einem christlichen, saufenden Papua, der in den benachbarten Moslem-Klan eingeheiratet hat und zu viel Geld besitzt, vor einem Jahr schon wegen der gleichen Situation bei der Polente gesessen hatte. Deshalb diesmal der Hammer, mit dem ich um 2Uhr morgens durch die erschreckt auseinanderweichende Menge ging. Leider hatten sie die Steuer-Anlage wohl schon im Haus gesichert, das ich lieber nicht stürmen wollte. Als dann noch die von meiner Ex gerufene Polizei erschien, war wieder alles aman – auf indonesische Art – denn nachdem wir uns verabschiedet hatten, machten sie bis 8Uhr morgens weiter.

Oben sieht man den Ruinen-Zustand meiner „Villa Ludendorff“, deren Name nicht treffender sein könnte. Offensichtlich gibt es auch Insider, die von der geplanten Bahnstrecke wußten und in dem Bereich Grundstücke mit der Hoffnung gekauft haben, durch die staatliche Entschädigung reichlich Gewinn machen zu können. Idioten, die mich damit trösten wollen, frage ich, wo man denn mit dem Geld große Bäume kaufen könne – oder die Kühle der Waldluft – oder einfach Natur-Schönheit.

railroad-monster

The farmer and the railroad moster – which will win

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4 Gedanken zu „Der Mann mit dem Hammer

  1. Ja, wieder ein fast philosophischer Beitrag zum neuen Jahr. Ich vermute auch, dass 2019 besonders Diversifikationen zunehmen. Schon jetzt gibt es die horizontale, vertikale und laterale. Wünsch dir was. ^^

  2. „An der Brücke stand
    jüngst ich in brauner Nacht.
    Fernher kam Gesang:
    goldner Tropfen quoll’s
    über die zitternde Fläche weg.
    Gondeln, Lichter, Musik –
    trunken schwamm’s in die Dämmerung hinaus …
    Meine Seele, ein Saitenspiel,
    sang sich, unsichtbar berührt,
    heimlich ein Gondellied dazu,
    zitternd vor bunter Seligkeit.
    – Hörte jemand ihr zu? …“
    Friedrich Nietzsche

  3. Pingback: Der HiFi-Papua | Flaschenpost

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