Schlangeneier

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Jetzt reicht’s aber! Die Nachrichten aus der Region Palu von sich verflüssigendem Boden, der Teile verschluckt und wieder ausspuckt, sind apokalyptisch und filmreif. Nun spuckt auch noch der Soputan in der Nähe, was den Staub in meinem Haus erklärt. Wenigstens haben wir hier schon lange kein beängstigendes Erdbeben gefühlt. Aber daß heute bei Ausschachtungs-Arbeiten für mein neues Haus eine Ablage von 6 leicht zusammenklebenden Schlangeneiern auftauchte, ist wirklich übertrieben. Zumal wir sie am Tag davor noch nicht entdeckt hatten, sie also möglicherweise erst in der Nacht plaziert wurden.

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Die Arbeiter wirkten gleich etwas verstört, kannten sowas genauso wenig wie ich, doch konnte ich in einem Schlangen-Buch eindeutige Belege finden, um was es sich bei diesen etwa daumenlangen Eiern handelte. Vermutlich sind mehr als 70% aller Schlangen-Arten eierlegend, doch gibt es da noch viel Unbekanntes. Die Hülle ist elastisch wie Weich-Plastik. Beim Öffnen waren keine embryonalen Formen zu erkennen. Eins (oben rechts) zeigte Andeutungen davon, und sie rochen nicht. Also offensichtlich von einer wohl recht großen Schlange frisch gelegt. Wahrscheinlich kehren sie jedes Jahr zu geeigneten Legeplätzen zurück oder halten sich ohne jede Brutpflege in der Nähe auf. Eventuell verjagen sie sogar Eindringlinge. Da muß sie sich aber beeilen, denn bald wird das Loch mit Eisen und Beton gefüllt.

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