Ficken mit Faden

burqa

Wenn ein indonesischer Moslem im 30tägigen Fasten-Monat Ramadan um 17Uhr45 fickt oder sich erbricht, hat er das Fasten gebrochen. Die Anzahl der versäumten Fasten-Tage sollte er – ebenso wie eine zur Unzeit menstruierende oder stillende Frau – nachholen. Er oder sie müßte sich dazu loskaufen (kaffara = Sühne), was dem Indonesier nich schwerfiele, da er es auch bei jedem anderen illegalen Verhalten tut. Iss der Moslem dazu nich imstande, so müßte er 60 Tage fasten. Fickt der Moslem dagegen um 18Uhr15, nachdem er einen weißen Faden nich mehr von einem schwarzen unterscheiden kann, iss das voll in Ordnung. Ficken und Essen iss also nur tagsüba verboten. „Gott will es euch leicht machen, nicht schwer … Gott weiß, daß ihr euch sonst selbst betrügen würdet, darum ist Er euch gnädig und verzeiht euch dies.“ (2. Sure). Das iss nett. Nich so nett iss, wie Allah in der selben Sure seine Gegner haßt (anfangs die „heidnischen Mekkaner“): „Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung ist schlimmer als Totschlag. Bekämpft sie jedoch nicht bei der heiligen Moschee, es sei denn, sie bekämpfen euch in ihr. Greifen sie euch jedoch an, dann schlagt sie tot. Also ist der Lohn der Ungläubigen.“ Reizend! Sowas reizt mich zu kommentieren. Und so tat ich es bei einem jungen deutschen Moslem, der auf seiner Seite den Eindruck zu erwecken versucht, Ramadan sei so eine Art grüne Öko-Bewegung mit Meditation zur geistigen Selbstverwirklichung. Wie nich anders zu erwarten war, landete mein Kommentar ma wieda im Abseits und wurde nich veröffentlicht (Kommt ganich so selten imma dann vor, wenn ich an Blog-Fassaden kratze!): „Ich sehe im Ramadan – zumindest in seiner indonesischen Variante – weder Besinnung noch Selbst-Kontrolle. Anstatt Erholung, Aus-Zeit, Ferien, ein ungesundes Fasten, dessen Sinn sich mir nicht erschließt, wenn das Essen lediglich in die Nacht verschoben wird und hier schon zum Konsum-Fest mit Nahrungsmittel-Knappheit verdreht ist. Dem Selbst wird zum psychischen Zwang der religiösen Regeln noch ein künstlich-physischer hinzugefügt, aus dem wiederum nur die Religion erlöst. Dem widersetzt sich der eigensinnig-moderne Indonesier auf verschiedenste Art, und ich würde sagen: Gott sei Dank!“
Wie im Protestantismus auch gibt es offensichtlich Versuche den rigiden Islam mit seinen absurden Vorschriften und Märchen zu säkularisieren und für den modernen Gläubigen erträglicher zu machen. Schon deshalb, weil man sich anders nicht in die aufgeklärte deutsche Kultur einschleichen kann. Deshalb laßt nicht ab, halbes Fasten als absurd und ungesund, Zwangs-Beschneidung von Minderjährigen als gegen die Selbstbestimmung des Menschen gerichtet, Vermummung als unsozial, brutale Schächtung von Tieren als Quälerei und „halal“-Bestimmungen als unwissenschaftlich-dumm einzustufen! Angeblich geraten manche in Verzückung über die Schönheit des in Arabisch vorgetragenen Korans. „In Wirklichkeit genießt niemand den Koran. Wir lesen den Koran und fürchten uns oder träumen vom Paradies. Wir verwandeln den Koran zu einem Text, der anreizt oder einschüchtert. Zum Stock und zur Karotte.“ (Nasr Hamid Abu Zaid, 1943-2010; als Apostat verfolgter und zwangsgeschiedener ägyptischer Professor, der davon ausging, daß die ursprünglichen Aussagen des Korans in nicht-sprachlicher Form erfolgt sind und danach in Texten verfaßt wurden, die einer Exegese zugänglich sein sollten, da er keinen transzendentalen Charakter mehr besitzt. Der Klerus hätte sich ein Auslegungs-Monopol angemaßt, das eine freie, pluralistische Entwicklung des Islams behindere.).

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