Ramadan – das große Fressen

kackeks

Der Fastenmonat Ramadan ist auf Nordsulawesi so pervertiert wie Weihnachten in D. Während man früher den Menschen am Ende des Fastens jenes auch angesehen habe, klagen hiesige Moslems heutzutage eher über Gewichts-Zunahme. Schon das Auswuchern der Essens-Stände, die übervollen Supermärkte und der Ausverkauf mancher Nahrungsmittel weisen auf den zeitgemäß veränderten Inhalt dieses traditionellen religiösen Ritus: Es geht um Nahrung, die man nachts ab 18Uhr hemmungslos zu sich nehmen darf. Die Disziplin – noch nie eine typisch malaiische Eigenschaft – soll weiter im Schwinden sein. Genuß ist angesagt. 3 neue Supermärkte im Dorf und 2 Märkte, u. a. mit Pizza-Angebot. Wer hungert, denkt nur an Essen und kauft mehr ein. Dabei zu glauben, 1 Monat absurdes Teilfasten hätte irgendeinen anderen Sinn, als die manipulative Macht des schmarotzenden Klerus zu stärken, verhält sich illusionär. Der Mensch kommt nicht zu einer auch irgendwie gearteten Besinnung, erholt sich nicht 1 Monat lang, sondern wird in künstlicher Unzufriedenheit gefangen gehalten, aus der vermeintlich nur die Religion erlöst. Produziert wird auch in diesem Fall am Ende des Stoffwechsels nur Scheiße und geklaut wird trotzdem. Ein neuer moslemischer Pächter hat mir vorgestern – bevor er hier überhaupt angefangen hat – schon ein Brett gestohlen. Extremismus, Ramadan, das brutale Schlachtfest Idul Kurban, Vermummung, rigide Tages- und Nachteinteilung durch Gebete, irrationale Reinlichkeits-Vorschriften und Beschneidung gehören zum finsteren Islam wie Inquisition und Kreuzzug zum Christentum. Allein in diesem Klima tagsüber nichts zu trinken, ist gesundheitsschädlich. Gesundes Leben, saubere Nahrung, bewußt verantwortliches Verhalten erreicht man durch ganzjähriges Denken und Aufklärung. Keine Religion leistet das (Deshalb: RAUS mit solch verstaubten Requisiten aus den Schulen!).

Was da oben wie der hygienische Ausnahme-Zustand aussieht, den Hunde-Freunde für normal halten, ist ein leckeres Gebäck, kukis gelang (Armband-Kuchen) genannt, das die Kinder früher wie ein Armband transportierten. Heute konsumieren sie und ihre Eltern Snacks in Silberfolie, die danach die Umwelt versilbert. Die Ringe werden aus Reismehl, rotem Zucker und Nüssen hergestellt und erinnern im Geschmack an frischen Lebkuchen.

3 Gedanken zu „Ramadan – das große Fressen

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