Ausbruch

aufwisch

Man soll ja anderen Leuten nich seine Träume erzählen, weil die damit nix anfangen können. Deshalb erwähne ich hier auch nur ganz kurz, den Zimmervulkan, von dem ich neulich alpträumte. Er saß in eina Ecke und sonderte schwarzes, öliges Zeuch ab. Schwierich wa, wie ich nich genuch Tücha zum Aufwischen hatte.
Damit ich mich bessa vaständlich machen kann, hab ich lieba gedichtet:

Es stelzt die Bache im Hof herum.
Es nißt das Horn die Nase krumm.
In Müll ich schieb den Arm hinein,
dort knotet sich die Schlange fein.

Auch kriecht ein Wurm auf meina Hand,
vawuselt iss das ganze Land.
Der Wilde singt so falsch im Chor,
herabzufallen drohet mir das Ohr.

Und platzt mir schließlich doch der Kragen,
darf ich es nich ma weitasagen.
Da lacht das Sumpfhuhn, der Turaco fiept.
Ich schreib, auch wenn mich keine liebt.

(Anm.: Iss gakein Turaco!)

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