Johannes

Der Amerikaner David Spangler (*1945) iss Oberkellner in einem Netz der Diener der Welt, von „Menschen, die in ihrem Leben die Mitschöpfer einer neuen Welt sein wollen, die lebendige Offenbarung der Grenzenlosen Liebe und Wahrheit“. Schon mit 7 Jahren hatte David nich alle Tassen im Schrank. Ob das daran lag, daß sein Vater in der Spionage-Abwehr der US-Armee beschäftigt war, wissen wir nich. Anstatt sein Studium zu beenden, fing er 1965 an, Vorträge üba Übasinnliches zu halten. Da sich inzwischen in Schottland eine Gruppe von ebenfalls Verwirrten zur Findhorn Foundation zusammengefunden hatte, übernahm er 1970 dort zusammen mit seiner Myrtle die Kontrolle. In Findhorn lernte der neue Mensch, wie man mit Pflanzen spricht, mit den devas des Windes kommuniziert, durch ätherische Invokation heilt und die Technik durch Animismus humanisiert. Klar war, wie man seinen Blick dafür nach Osten zu wenden hatte: „Der Westler ging nach außen, holzte Wälder ab, eroberte Nationen und spazierte auf dem Mond, der östliche Mensch ging nach innen, weg von der physischen auf die astralen und kausalen Ebenen.“ Nun, auf die Indonesier bezogen, wird der Leser dieses Blogs das nich so ganz nachvollziehen können. Für Thailand auch nich, die Inder ham nich ma ihren Gandhi kapiert und die Chinesen – na ja, Schwamm drüba. Aba es iss doch beruhigend, wenn ganz hinten in einem der Täler Nordschottlands oda des Himalayas noch das Grenzenlose blüht. So gelang es dem Propheten Spangler eine neue Bewußtseinform zu propagieren, mit der „Gruppenenergien die ätherische Verkörperung eines Gottes schaffen“ können. „Es gibt nichts, was der Mensch, wenn er mit höheren Welten zusammenarbeitet, nicht zuwege brächte.“ David erhält seine Offenbarungen von einem transzendentalen Wesen, welches ihm mitteilte, „wir sollten es ‚Johannes‘ nennen, obgleich es nicht so hieß. Aus dessen Botschaften macht David dann massenhaft verbreitete Bücher, wobei sogar der Fischer-Verlag nich widerstehen konnte. Auf diese Weise kamen die Nachrichten aus der übasinnlichen Realität auch zu mir. Und so wuchs auf dem Sand von Findhorn „durch die Hilfe von Elfen, Kobolden und engelhaften Wesen“ ein magischer Garten. Solch übaintelligente „Wesen, die in vielen Fällen weiter entwickelt sind als wir“, konkretisierten Spiritualität für David am 31. Juli 1970 mit Hilfe von Johannes in insgesamt 7 „Übertragungen“. „Im Frühjahr 1973 empfingen wir dann Weisungen von höheren Ebenen, daß wir nach Amerika zurückkehren und unsere Arbeit dort wieder aufnehmen sollten.“
„New Age – die Geburt eines Neuen Zeitalters“, diese bedauerlicherweise vom Fischer-Verlag 1978 veröffentlichte Offenbarung, hab ich auch im 2.Versuch nich durchgekricht und das Buch stattdessen zusammen mit meinem Müll verbrannt, obwohl ich durchaus Kontakt zu Außerirdischen hab. Zum Bleistift bekam ich von eina übasinnlichen Ente im „Asian Civilisations Museum“ in Singapore den Auftrag, diesen Blog-Post zu veröffentlichen. Was hiermit geschehn iss, Ducky!

ducky

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