Würgen am Morgen

Likoerbanderole

„Wenn ihr [Marilyn Monroe] nichts anderes mehr übrigblieb, als bescheiden die Wirklichkeit zu akzeptieren, dann mußte sie auf das Ideal verzichten. Das war schwer, denn paradoxerweise bezog sie ihre Energie aus der Idealisierung von Menschen und Plänen. Trotzdem schwand die Hoffnung keineswegs; schließlich sind die meisten Ehen Verschwörungen, das Dunkel zu leugnen und das Licht zu bestätigen.“
Arthur Miller, „Zeitkurven“

Morgens beim Kaffee-Trinken erzählt sie Ekklesiastes, von dem Sänger, der einen europäischen Sanges-Wettbewerb gewonnen habe. Der sei ein Mann in einem Frauenkörper oder eine Frau in einem männlichen, jedenfalls besitze er oder sie einen Bart. Und die ehemalige Pop-Sängerin Cher, die nicht mehr altert, hätte sich begeistert über dessen Geschlechtsumwandlung geäußert, weil das auch auf ihren Sohn zuträfe. Es wäre ein Ausdruck von Toleranz.
Ekklesiastes weiß nicht, warum sie ihm das erzählt, und woher sie solche Nachrichten hat. Er ist ein Mann in einem alten männlichen Körper. Da gibt es keine Unklarheiten. Er singt auch nicht.
Danach fragt sie ihn, wieso die FKK-Bewegung in der DDR viel stärker ausgeprägt gewesen sei als in der BRD und noch immer viele Anhänger habe, die sich in Sport-Vereinen organisieren mußten. Er antwortet, daß das neue Körperbewußtsein wesentlicher Teil der Reform-Bewegung gewesen sei, außerdem wäre die DDR nicht von Popen kontrolliert worden. Für die Kommunisten wäre der neue Mensch ein sportlicher gewesen. Sexualunterdrückung sei eher kennzeichnend für faschistisch organisierte Gesellschaften.
Ekklesiastes ist kein Anhänger der FKK-Bewegung. Sie selbst – nachdem sie jahrelang wie eine Schwangere aussah – hat sich durch Hungern so dramatisch abgemagert, daß ihr Körper nun außergewöhnlich schlank wirkt. Dagegen sieht sie im Gesicht jetzt so faltig aus wie ein alter Schuh. Sie trägt ein schlotteriges Träger-Hemdchen und ebenso schlabbrige kurze Hosen. Dann furzt sie. Wenn sie Fisch gegessen hat, riecht sie noch strenger.
Danach weist sie Ekklesiastes darauf hin, daß eine klitzekleine Schlingpflanze sich um die Luftwurzel eines Würgefeigen-Baumes gewickelt habe. Dann furzt sie wieder und rülpst auch.
Ekklesiastes fragt sich, warum sie ihn auf die Schlingpflanze hinweist, die ihn nicht würgt. Ihn würgt nur diese Ehe, durch die der Wind weht.
Und als er aufsteht, dreht sich alles.
Er würde jetzt morgens wie ein Säufer riechen, sagt sie, schon im Vorbeigehen bemerke sie das. Ekklesiastes trinkt sich neuerdings mit im Dschungel illegal gebranntem Schnaps in den Schlaf. „Die Nacht ist lang, wenn die Liebe schwindet.“ (Richard Brautigan, „Sombrero vom Himmel – Ein japanischer Roman“). „Jack Daniels“-Wiskas ist ihm viel zu teuer. Über 31EUR! Dafür hätte er sich früher mindestens 1 Paar Schuhe gekauft und sie 2 Jahre lang täglich getragen. Außerdem hat er noch nie vorher Wiskas getrunken.
In seiner Depression diskutiert Ekklesiastes oft mit seiner Ziege darüber. Jene meint, er solle das alles nich so ernstnehmen. Er sei mit seinen 66 Jahren eben am Anfang vom Ende. Darüber könne er sich nix vormachen. Er hätte doch genuch Spaß gehabt und auch viel gesehen. Nun würde alles nur noch schlechter werden, bis sich die letzte Amplitude ausgezackt habe. Das solle er mit Würde akzeptieren. Allerdings lege sie viel Wert auf regelmäßige Ernährung. Da habe sie ihren festen Rhythmus. Auch wechsle sie nich dauernd ihren Schlafplatz.

Wiskas

18 Gedanken zu „Würgen am Morgen

  1. Das Dunkle zu leugnen um das Licht zu bestätigen kann nicht funktionieren, das wissen alle Religionen, aber die haben es leichter, weil sie das Feindbild nach aussen verlegen können. Eine menschliche Paarbindung kann vielleicht eine Zeit lang noch anderen Menschen und den Umständen die Schuld geben, weil uns beigebracht wurde, dass immer jemand Schuld haben muß. Bis man dann nur noch den sieht, der einen dahin gebracht hat, wo man ist, als letzte Außeninstanz, bevor man in den Spiegel sehen muß. Das macht einer Ziege sicher weniger zu schaffen, weil sie weiß, dass Spiegelbilder auch keine Wahrheit darstellen.

  2. Bei den Ziegen habe ich das noch nich getestet, wie sie auf Spiegel reagieren. Sicher ist, daß die hiesigen Vögel gern mit ihren Abbildern kämpfen. Sicher ist auch, daß Ziegen plötzliche Veränderungen hassen und darauf sehr nervös reagieren.
    Um meinen Beruf ausüben zu können, mußte ich mich fast 20 Jahre bemühen (Schule, Studium, Seminar, 2 Staatsexamen). Auch um zu siedeln, braucht man mehr oder weniger lange Planung (Wir haben das 2x gemacht!). Ebenso 18 Jahre, um Kinder aufzuziehen. Wenn dann das Ziel, das natürlich immer wieder modifiziert werden muß im Laufe der Zeit (z.B. hab ich meinen ungeliebten Beruf aufgegeben), nach fast 30 Jahren für 1 Partner GRUNDSÄTZLICH nicht mehr stimmt, dann hat man kein falsches Ziel sondern den falschen Partner.

  3. Wenn die Persönlichkeitsentwicklungen in der Zeit in allzu wenig zueinander passen, um dem Status quo mit gegenseitiger wohlwollender Akzeptanz begegnen zu können, wo Verständnis nicht hinreicht – ja.
    Frauen verändern sich wahrscheinlich mehrmals innerhalb dieses Zeitraums, im Zusammenhang mit Kindern, Tod und anderen gravierenden Erkenntnissen, die einem die Seele umkrempeln, würde ich, von mir ausgehend, sagen, in 30 Jahren 4-5x. Das kann dann sicher auch Fliehkräfte freisetzen, wenn die grundsätzlichen Einstellungen, weshalb man sich miteinander überhaupt noch abgeben möchte, mit dabei sind in dem Vorgang der Veränderungen.
    Die Frage stellt sich aber, ob man lediglich für den einen Partner nicht mehr „passt“, oder gerade so autozentriert ist, so beschäftigt damit, sein eigenes Dasein in Frage zu stellen, dass man im Grunde gerade zu niemandem kompatibel wäre, weil man selbst die eigene Basis erst wieder erkennen muss.

  4. Wenn die eine sich als Reisende outet, der andere sich als Siedler versteht, dann hätte man das besser rechtzeitig abklären sollen und nicht mit 66 Jahren, wo es kein Zurück mehr gibt. Selbst bei aller eingestandenen Sonderbarkeit meiner Person, wird es wohl schwer zu verstehen sein, daß ich meine Frau in die falsche Richtung – in ihr Heimatdorf – entführt habe. Wer hat sich da extrem angepaßt?
    Wenn Frauen wirklich so sind, daß man sich eigentlich jeden Morgen fragen muß: Wo befinden sie sich heute hormonell? – dann bin ich mit Frauen grundsätzlich nicht kompatibel.
    Was bleibt, ist nur noch eine totale Enttäuschung am Ende meines Lebens.

  5. Bei aller Sonderbarkeit deinerseits und der außergewöhnlichen Paarung zweier füreinander über das Mann-Frau-Ding durch Herkunft noch über das Gängige hinaus fremdartiger Menschen, erlebst du gerade den Klassiker langjähriger auch ganz gewöhnlicher Beziehungen, die auch über den hormonellen und (damit verbundenen) geistigen Wandel hinaus noch bestehen und sich mit der Neupositionierung schwer tun.

    Auch das kann einen schmerzhaft beissen, wenn man doch gemeint hat, man könne es anders als „die anderen“, vor allem, weil man diese anderen mit ihrer durchschnittlichen Wesensart nicht sonderlich mag.
    Schließlich sucht man (ich auch) darum schon einen Partner, der sich von denen durch Anderssein abhebt.
    Dabei ist es anfangs neben erotischer Männlichkeit bzw. Weiblichkeit etwas, das psychisch in ein seelisches Muster hineinpasst, dessen man sich weder beußt ist, noch es sein möchte.
    Dieses seelischen Muster ist in einer anderen Schicht vergraben als die sonstigen Persönlichkeitsebenen, die sich stärker verändern, zuletzt und am gravierendsten jenseits der 50, wenn Frauen einen Tick „männlicher“ und kompromissloser werden, aber Männer auf einmal weicher, vor allem sich selbst gegenüber.
    Bei manchen Paaren funktioniert das, andere tun sich schwer damit, dass weibliche Nachgiebigkeit auf einmal zu ignorantem, kompromisslosem Eigensinn zu werden scheint,und männliche Festigkeit unerwartet von geradezu hypochondrischer Selbstbeobachtung unterspült wird.
    Ähnlichkeiten mit bekannten und lebenden Personen wären rein zufällig, aber aufgrund der Regelmäßigkeit dieser Erscheinungen wahrscheinlich, nur sehr krass formuliert.

  6. Das hast Du mal wieder sehr gut analysiert und formuliert. Es ist tatsächlich nicht einfach, allem Hakenschlagen des Partners zu folgen. Da gab es die Zeit, wo ich meine Frau – wegen der Geister – nachts auf’s Klo begleiten mußte, und heutzutage fährt sie allein nach Bali oder Australien. Wenn das jeden Monat geschieht, und sie mich damit zum grünen (und weitgehend rechtlosen) Witwer macht, kann man schon etwas nervös werden, gell? Ich bin da der stock-konservativen Ansicht, daß eine der Grundvoraussetzungen von Partnerschaft physische und psychische Anwesenheit ist. Gelegentliche „Ausflüge“ nicht ausgeschlossen. Aber wenn die als grundsätzliche Lebensform deklariert werden, da hab ich dann auch noch ein paar weitergehende kreative Ideen.

  7. Das scheint bei aller menschlichen Enttäuschung einem existenziellen Problem näher zu sein als einer reinen Herzensangelegenheit. Wenn das aber so ist, beiderseits, müsste man darüber nicht leichter reden können als über Schmerz?

  8. Wir haben immer viel geredet und auch viel aneinander vorbei, was eher ein kulturell-sprachliches Problem ist. Aber diesmal ist – für mich sehr überraschend – so ziemlich alles Wesentliche grundsätzlich falsch. Erst dadurch, daß ich gekündigt habe, wurde ihre schon länger verdeckte Absetz-Bewegung offenbar (Da gibt es noch erheblich mehr Details.). Vertrauen kann man sehr leicht zerstören, es wiederherzustellen, verlangt Alzheimer. Vielleicht geht das ja auf diese Weise. Es muß sich zeigen, ob es sich nur um „mind“-Turbulenzen handelt, oder ob die Probleme tatsächlich existieren.

  9. „Gekündigt“ im Sinne von Änderung der bisher entgegen aller Notwendigkeit unmodifizierten wirtschaftlichen bzw. partnerschaftlichen Gegebenheiten? War sicher richtig, denn alles Drüberweghören, -Sehen und Verdrängen, dass mit dem Älterwerden auch eine Partnerschaft in ihrer Urform überlebt, ist leider eine Tatsache.

    Die Theorie, dass es Männern länger „gelingt“, auf der Basis der normalen weiblichen Unverständlichkeit Veränderungen tatsächlich als unerheblich auszublenden, während Frauen versuchen, eine weitere, da anscheinend nur von ihnen wahrgenommene, emotionaleTalsohle durchzustehen wie zuvor, als noch ihre hormonellen Wallungen, Schwangerschaften und die auch außen-orientierte männliche Libido per se die Frauen dazu genötigt haben, das für gegeben, normal und selbstauflösend zu halten, stammt nicht von mir, aber ich halte es für zutreffend, dass den meisten Männer erst dämmert, dass es an etwas fehlt, wenn deren Frauen bereits die alte Idee der bisherigen Positionierungen schließlich doch aufgegeben haben, weil die Rahmenbedinungen nicht mehr stimmen: Wenn aus einem erotischen Paar eine Art kameradschaftlicher Geschäftspartnerschaft wird, muß ausreichend Freundschaft da sein und die gegenseitige Gesellschaft angenehm empfunden werden.
    Wenn das nicht so ist, hat das Gründe, die man zumindest für sich selbst klar definieren kann und muß, um eine Lösung zu erkennen und miteinander Lösungsangebote zu besprechen.
    Wenn man sich gegenseitig anschaut und einer dem anderen für sein derzeitiges „So-Sein“ bloß grollt, ist das kein Zustand mit dem man arbeiten kann.

    Vertrauen mit Vergessen wieder herstellen zu wollen ist absurd, da hast du Recht, mit einer Art Stellungskampf wird das aber eher noch minder und Worte wie Verständnis oder Sympathie haben darin keinen Platz
    Vielleicht hilft es, das Ganze noch einmal als Firma zu betrachten und Aufgaben und Rechte nach Können und Wollen neu zu definieren? Schließlich habt ihr 3 Jahrzehnte erfolgreich zusammen gearbeitet. Da müßte doch eine Gesprächsgrundlage jenseits des klassischen Konzepts Ehe vorhanden sein?
    Zumindest müßte auch das Nichtvorhandensein auf den Tisch, um dann daraus etwas zu machen, womit man das Vorhandene für zwei Personen lebbar machen kann.

  10. Ersma: Wenn ich hier alle Details ausbreiten würde, wär ganz klar, wer warum in der Krise iss. So behandelt man seinen Partner einfach nicht. Und deshalb hab ich gesagt, ich will nich mehr. Ich glaub, sie hat auch eingesehen, daß sie in letzter Zeit n paar Fehler gemacht hat, will ihren letzten aber noch durchziehen. Das iss nur davon abhängig, ob und wann sie das Ticket bekommt. Im Mai 3 Wochen Bali; im Juni wieder 1 Woche Bali, weil Java nicht ging; im ? … Wochen ? usw.? Nö, nicht mal finanzierbar (Reisanbau läuft nich gut, zinsabhängiges Einkommen hat sich halbiert, Geldbedarf der Ehefrau erheblich gesteigert).
    „Firma“ iss gut, aber häßlich. Nur mit mir als Geschäftsführer und Kassenwart! Besser wär ne frische, echte Landfrau. Ich glaub, da gibts ne Menge, die dieses halbparadiesische Joch gern übernähmen. Aber die Trennung würde für meine Frau dauerhafte Armut (ohne Reisen!) und für mich den totalen Ruin bedeuten, weil mir hier nichts gehört. Nur deshalb weiter zusammenbleiben? Nee, dazu bin ich zu sensibel. Ich hab aba noch n soliden Strick und ihn auch schon mal angetestet. SEHR unangenehm!

  11. Hmpf. Danke. So dachte ich es mir eh, leider. Zuviele Dienstreisen (selbst mit intensivem Freizeitprogramm), wären wenigstens materiell verkraftbar und damit eine solche von mir angedachte „Firmen-Umwandlung“ sinnvoll und in Achtung und Parität umsetzbar, aber wenn diese Reisen im Grunde eine Sucht sind, die vom Süchtigen ebenso rücksichtslos ausgelebt wird wie der exzessive Gebrauch von Rauschmitteln, dann muss man damit anders umgehen. Hässlich, sicher.
    Die finanziellen Fakten und ihre Konsequenzen sind doch für jeden klar verständlich, auch für eine Frau, die vor dem eigenen Alter davonrennt.
    Zwar habe ich grundsätzlich kein Problem mit einer lebensbeenden Lösung, allerdings nur eine unlösbare, unlebbare Situation vorausgesetzt. Die sehe ich aus deiner Beschreibung heraus noch nicht, nur eine verfahrene Lage.
    Es gibt Augenblicke, wo man, auch wenn es einem nicht gefällt, mal andere Personen involvieren sollte, erwachsene Kinder z.B. können erstaunlich gute Aussensicht haben, wo ein Paar sich auf seinen Positionen festgefroren hat.
    Sie außenvor zu lassen funktioniert am Ende einer Ehe oder Stricks sowieso nicht, also kann man es auch gleich vorher versuchen.

  12. Jau! Mein Sohn hat sich scheiden lassen, weil er genau solche plötzlichen Offenbarungen auch erlebt hat.

  13. Doppelhmpf. Dann braucht man wenigstens den Teil nicht zu erklären.

    Ich denke zwar, dass es einen Unterschied macht, einige Jahrzehnte Luft nach hinten und Beweglichkeit für Erkenntnis- und Verbesserungsmöglichkeiten zu haben, als eine wirtschaftliches Desaster und wenig Zeit und Alternativen, aber gerade darum wäre er vielleicht der Richtige, seiner Mutter Fragen zu stellen, die verbindlich beantwortet werden müssen; nicht nach den Details der Überraschungen, sondern nach Zukunftsperspektiven, die man / frau gegenüber dem größten und dauerhaftesten ideellem gemeinsamen Nenner gegenüber vertreten kann.
    Ich meine, wenn Partnern gerade kommunikativ nicht kooperieren, dann ist ein Dritter mit einem gewissen Recht zu fragen gerade der Richtige.

  14. Och, wir ham heute Morgen schon wieda zusammen in der Küche getanzt. Ich muß se dabei tragen, weil se so kurz iss.

  15. Wenns nich klappt, tu ich se in ein balinesisches Altersheim – von dort aus kannse dann imma die Tempelfeste besuchen – und besorg mir ne frische Konkubine.

  16. also da willichse ersma sprechen,
    ersrecht, wenn ich der war, der das mit den schwierichkeiten gesachtham soll; das mit kindern iss gemeint, nich die sache mit der gesichtsmaske, die hier so gut ankam, und wo du dann sachst, dasse sowas nich vastehst (sich frisch machtse doch für euch);
    haap am an funk gedacht, es iss junk, der als strick und co in mein leern eima rein will-soll, weisse ja selps nie, wiede damit umgeest, wenne alles dir selba ohne schreim denken muss, weilde kein blogga biss, un dann iss hier auf eimer richtich problemtext aussem moderratten urwald;
    pussy blume hat viel schnella un bessa vastannen, was da los iss, die iss doch echt prima, ich brauch viel lenga, red ers noch von großem verbalkino, bissich was merke;
    in der natur der sache liegt es natürlich imma, dasse üba all iss, die natur iss nich nur das mit dem wald, da daaf mann sich nich wunnann, wenn die frau sich va endatt un umgekeert, was nat türlich für dich un mich tot aal schwierich iss, weiss der himmel warum, wasch einig, weilwa bäume sind; frauen sind andass, die können schwanga sein, die wollen meer un das endatt sich im laufe der zeit auch noch; hier iss das ebenso, alles gans norm aal;
    ja, stimmt, es hilft zu wissen, dasses nat türlich imma diese 2 möglichkeiten gippt:
    entweder du endasst die vaheltnisse oda deine e i n s t e l l u n g dazu,
    da musse nichen baum appsägen un frische kabine schonn ganich…

  17. Watt willse Meer? Wia sindoch am Meer. Mehr Meer gips nur bei Tsunami. Un wände n Haus gebaut hast und n Dschungel gleich dazu, kannste nich auf einma sagn: Eigentlich wollte ich lieba mit Kamele durche Wüste ziehn. Denn mußte dir dafür rechtzeitich n Scheich suchen. Vastehste? Das hat seine Grenzen mit die Veränderung. Ich bin kein statischer Holzklotz. Nie gewesen. Aba ich weiß auf dynamische Weise, was ich will.
    Und denn darfste nich vagessen, daßde alle diese Sicherheiten hast und Deine Rechte. Ich hab ne Ziege un Geld aufer Bank. Das iss alles. Ich darf nich wählen, kein Haus- oda Land-Eigentümer sein, mich nich beschweren. Keine Frage der Einstellung dazu. Sowas kennste ganich. Da kann man schon n bißken fickerich werden bezüglich der Verläßlichkeit des Partners, von dem die Existenz total abhängt. Aba 1 Wahl bleibt mir imma: Strick oda Messa.

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