Internet-Kontakt mit Atheisten verboten!

Jano-Kamel

That’s what the government of Saudi Arabia has just declared in a new set of laws passed down by the government’s Interior Ministry with the approval of the Royal family.  Article 1 expressly prohibits “calling for atheist thought in any form or calling into question the fundamentals of the Islamic religion on which this country is based”. Article 4 prohibits communicating atheist opinions via social media, such as Twitter and Facebook, as well as visiting the internet websites of atheist and freethought groups; and Article 6 prohibits “contact or correspondence” with such groups and individuals. Coming from Saudi Arabia, the home country of al-Queda and Islamic Jihad.

Laß uns deshalb ma eine Hatschi-(Gesundheit!)-Tour mit Heinrich von Maltzan (1826-74) untanehmen:
Um nich gleich von vornherein als Ungläubige ermordet zu werden, besorgen wir uns 1 ägyptischen Paß, verkleiden uns als Kamel und schließen uns einer Karawane an, die 1860 nach Mekka wallfährt.
Als wir die heilige Stadt zum ersten Mal aus der Ferne erblicken, fangen wir fürchterlich an zu jubeln, küssen den Wüstensand und schluchzen ein bißchen. Am Tore recken schon die Touristen-Geier ihre Hälse nach uns, umringen uns schreiend und reißen uns fast die Kleider vom Leibe. Bevor man in den Tempelhof eindringen darf, muß man im Innern der Moschee ersma ne Weile rumbeten. Danach geht’s zur Kaaba, die von halbnackten Pilgern umkreist und geküßt wird. Der schwarze Stein sammelt nich nur Wahnsinnige sondern auch deren Ungeziefer. Bei schwerster Strafe isses verboten, den sich in spärlicher Kleidung und Haar und auch sonstwo tummelnden Viechern was zu tun. Ursprünglich soll der Stein weiß gewesen sein, aba die vielen Küsse hat er nich ausgehalten. Wir knutschen also diesen Stein auch ab und reiben unsere Stirn dran, damit alles gut in den Kopf geht. Vom Dach der Kaaba läßt eine goldene Dachrinne goldiges Wasser auf das feuchte Grab eines gewissen Ismael plätschern, Vorläufer eines hiesigen Motorradtaxi-Fahrers, dem meine Frau ma eine gelangt hat.
Außer den ~96cm langen „Fußstapfen Abrahams“ gips da noch einen sprechenden weißen Stein, der das aba nich imma tut. Deshalb berührt man ihn nur mit den Fingaspitzen und küßt danach dieselbigen. Da wird wirkrich viel geküßt. Leida muß man 7x rum um den schwarzen Stein, was nich jeda Pilga übalebt. Die Kaaba iss von einem schwarzen Tuch eingehüllt und bewirkt 7 Wunda: U.a. zieht sie alle Gläubigen an, geht nich kaputt, und die Vögel setzen sich nich drauf (Die paar Tauben oben wern von uns einfach ganich ignoriert.). Außadem paßt sie sich in ihrer Größe dynamisch an die Anzahl der Wahnsinnigen an, und das iss echt 1 Wunda. Sowas würde der Kölner Dom nie hinkriegen.
Damit iss die Pilgerei aba nich übastanden, denn man muß aufer Hauptstraße von Mekka 7x die 400m von einem Ende zum andern rennen, was wie im Tollhaus wirkt. Gelegentlich wird dabei auch einer von den schreienden und keuchenden Läufern übagemangelt.
So, jetz gehn wa aba noch zum Arafa, dem Berg der Erkenntnis, um den Teufel zu steinigen. Zum Glück gips dort viele Erfrischungs-Buden, die Kaffee, Alkohol und Haschisch anbieten. Da Gott auf dem Arafa Mohammed imma erzählt hat, was er als nächstes verbieten soll, hält eina aufem Kamel sitzend 1 Predigt. Bei Sonnen-Untergang wird dann gesteinigt, was 1 gute Übung zur Abwehr von Ungläubigen iss, obwohl das ja inzwischen rationalisiert worden iss: Man gräbt das teuflische Opfer bis zum Hals ein und läßt 1 LKW-Ladung Steine drübaschütten. 3x muß man dem Teufel 7 Steine an den Kopp werfen, was hinterher lange nich so gut aussieht wie bei Timm Ulrichs seiner Aktion „Ego-zentrischer Steinkreis“. Leida kommt es dabei zu einem ziemlich satanischen Durcheinander: Einige Hatschis packen sich an der Kehle, andere bewerfen sich mit den Steinen, so daß Satan gerade hier ne Menge Spaß an Haß und Zwietracht zwischen den sonst ziemlich frommen Pilgern hat.
Nachdem nun alle gesteinigt haben oder sind, schlachten wir noch 5000 Hammel, indem wir ihnen den Kopf nach Mekka drehn und den Hals aufschlitzen, was hinterher zwar schön rot aussieht, uns jedoch so anekelt, daß wir lieba abhauen, bevor jemand entdeckt, daß wir gakein ägyptisches Kamel sind.

Islamischer Faschismus

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