LOL

Wenn ich Abe damals, als er meine Frau vor dem „Rattenloch“ mit einem Messer bedroht hat, gleich mit meiner Eisenstange erschlagen hätte, wär das Thema schon längst erledigt. Ich leider auch. Aber so entwickelt dieses dumme Schwein seine kriminelle Karriere ebenso weiter wie seine Tätowierungen. Seinerzeit haben wir ihn nur 3 Wochen hinter Gitter gebracht – was für einen Alkoholiker in jedem Fall hart ist. Seinen Kumpel, mit dem zusammen er jetzt eine nächtliche Spur der Zerstörung durch die Moslem-Bezirke gelegt hat, hab ich mal mit handball-großen Früchten aus seiner Bretter-Bude getrieben. War leider ein Irrtum, weil ich eigentlich seinen drogensüchtigen Bruder in Panik versetzen wollte, traf jedoch keinen Falschen.
Nun sitzt Abe wieder, dieses Mitglied der „Brigade Manguni“, der hiesigen nationalstolzen, ordnungsliebenden christlichen Schwarz-Hemden, das Moslems aufgemischt hat, wie ein Stich ins Wespen-Nest. Seine Provokationen beginnt er, in dem er an einem Moslem-Stand ißt und nicht bezahlt. All das Gerede über Anti-Alkohol-Kampagne und tolerantes Miteinander der Religionen, der übliche und offensichtliche Selbstbetrug und nur einen Steinwurf entfernt von heftigen Auseinandersetzungen zwischen besoffenen christlichen Randalierern und der moslemischen Minderheit. Und wo war die Polizei, die je nach Religions-Zugehörigkeit parteiisch ist? Keine Reaktion. In der Nacht nicht erreichbar – nicht mal für den hiesigen Leiter der Brigade Manguni, der sich Sorgen machte, daß Abe die Region in Brand setzen könne. Dafür rollten sie danach mit der ganzen Polizei-Führung an, weil es ein peinliches Versagen war. Man hat doch heftige Sorgen, daß Unruhen wie auf den Molukken ausbrechen könnten. Dabei geht es um nichts als Suff und Randale.
Dieser Bericht ließe sich auch ganz anders schreiben, denn die Moslems haben ihren eigenen Mafia-Chef, der die Straße beherrschen möchte und einen Ordnungshüter mit einem Stein erschlagen hat. So gibt es immer eine Geschichte VOR der Geschichte und kein Ende, weil Rache zur Idioten-Ehre gehört.

Von all dem merken die feriengelaunten Touristen in der Regel nichts. Auch nichts vom miserablen normalen Essen. Trotzdem werden sie wohl kaum – wie der reisende Minahasa – Stockfisch als Souvenir mitnehmen. Selbst wenn man alle nichtssagenden Szenen aus diesem Video des „Culture and Tourist Office“ herausschnitte (z.B. den Auftritt Etas, den vom Governeur, von Frau Gouverneur und die Katastrophen-Tagung; ja gips denn Katastrophen hier?), bliebe noch zu viel Gaukelei: „Land of the smiling people“, „peacefull, friendly, living in harmony“ – solange man ihrem aufdringlichen christlichen Wahn nicht widersteht. Von verwirklichter Philosophie keine Spur. „We are all living as a family.“ LOL! Besser du forderst das Geld nicht zurück, daß du diesen notorischen Betrügern leihst; besser du kritisierst sie nicht – besonders als Ausländer – sonst wetzen sie die Messer. Von Umwelt-Bewußtsein keine Spur. Die Luftverschmutzung ist extrem. Wälder existieren nur noch in bedrohten Reservaten. Außerhalb dieser wird alles gekillt, was eßbar ist. Bei genauer Betrachtung macht schon der Film deutlich, daß traditionelle Minahasa-Kultur fast nur noch als künstlich am Leben erhaltenes Festival-Ereignis existiert. Ebenso wie die Kolintang-Musik. Die Kultur der Minahasa – soweit jemals bedeutsam – ist so gut wie tot. Stattdessen Disco-Lärm und Karaoke ÜBERALL, auch in den „Super“-Hotels. Das von „Millionen“ geschätzte Tauch-Resort Bunaken ist durch Müll und Tourismus ruiniert. Ich sprach in letzter Zeit mit mehreren Touristen, die da nicht nochmal hinwollen. Typisches Beispiel auch die 2 „Excelso“-Cafés, die den Film mit gesponsort haben. In einem – direkt an der künstlich angeschütteten Küste – blickt man auf den Parkplatz, im anderen auf eine ästhetisch tote Supermarkt-Wand am völlig verbauten Boulevard, wo gewaltige Investitions-Ruinen die planerische und bauliche Qualität veranschaulichen. Bis zur Unerträglichkeit laut kann es jederzeit in beiden sein.
Reizvolle Natur bekommt man auch auf anderen indonesischen Inseln mit entwickelter touristischer Infrastruktur. Die Minahasa sind vor allem mit sich selbst beschäftigt und haben keine Ahnung davon, was westliche Touristen bevorzugen. Deshalb träumen sie u.a. von einem christlichen Touristen-Strom, den sie anzapfen möchten wie in Jerusalem. LOL!

„We know Asia better“

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