Löwenluft rammt Rind

Kuhfaenger

Zum Ende des Fastenmonats Ramadhan standen 3 Kühe auf der Landebahn des Flughafens Jalaluddin in unserer moslemischen Nachbar-Provinz Gorontalo. Eine anfliegende Boeing 737-800 der Firma „Lion Air“ rammte eine davon und kam danach neben der Landebahn im Schlamm zum Stehen. „Lion Air“ ist bekannt für ihre originellen Flüge. Wahrscheinlich handelte es sich um einen Irrtum des in religiösen Fragen unerfahrenen Piloten. Rinder werden nicht zu Idul Fitri sondern am Hari Raya Kurban, dem Opfertag, geschlachtet, einer der schwärzesten in der Gemeinde der Paarhufer. An Idul Fitri ist man ja noch satt vom nächtlichen Schlemmen. In einer kanadischen Zeitung machte man sich Sorgen um den Zustand der Kühe: „The condition of the cows was unclear.“ Das Flugzeug steckte auch noch 3 Tage später im Schlamm. „Indonesia, which relies heavily on air transport to connect its more than 17,000 islands, has one of Asia’s worst aviation safety records.” Nicht bekannt ist, ob die indische Regierung wegen der toten Kuh protestiert und ein auf Bali lebender Amerikaner kommentiert hat, in D gäbe es auch Flugzeug-Unfälle.
Genau genommen wird das wie immer schlampig arbeitende indonesische Bodenpersonal verantwortlich sein und natürlich diejenigen, die ihre Rinder völlig verantwortungslos (carefree) ÜBERALL weiden lassen, ohne überhaupt Land zu besitzen.
Doch gips auch Positives zu berichten (viele Blogger betonen ja, jenes sei ihr Anliegen): Bei den Feuerwerken, die neumodisch ganzjährig rund um die Uhr stattfinden, wurden zum Ende des Ramadhan nur 15 Hände abgerissen, was bei ~496Millionen Händen so gut wie ganix iss.

Screenshot aus „Age of Empires III”

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