HP ins Wasser werfen

telephonieren

Gips noch was Schlimmeres, als wenn einem das Handphone ins Klo fällt? Ja! Wenn man es ins Wasser werfen MUSS! Das iss Trend – jedenfalls im Kino. Ich würd ja jedem empfehlen, im Film nich zu telephonieren, denn Film iss Bewegung, und Telephonieren iss öde. Aba heutzutage gips nich nur reine Handphone-Filme, wo dauernd alles wackelt, es gibt sogar Filme, wo Leute gezwungen wern, ihre Handphones aus dem Auto oda ins Wasser zu schmeißen. Ich mein, das iss wirklich hart. Wie soll man denn weitaleben ohne Handphone? Iss man doch aufgeschmissen. Ich latürnich nich, weil ich meins nur benutze, um meine Frau zu orten, die so leicht verlorengeht – wie mit diesen Homophones in San Francisco. Oda ICH geh verlorn, aba mich findet man leichta wieda, weil ich größer bin. In dem Film „The Liability“ (2012) zum Bleistift, einem richtich lustigem Sadismus-Krimi, muß eina gleich ZWEI Handphones im Wasser versenken! „Ein Ei-Fon!“ stöhnte meine Frau beim zweiten. Dabei hab ich nirgendwo ein Ei gesehn. Ich dagegen FINDE Handphones im Wasser. Das iss doch viel besser. Spätere Generationen wern sich vielleicht erinnern: „Weißt du noch, wie wir das Handphone ins Wasser geschmissen ham?“ So als Ersatz für Kriegs-Erlebnisse. Oda – wenn einst auf Bali nur noch Touristen leben – wern die Ethnologen schreiben: „Zu Nyepi, dem Tag der Stille (12.3.), pflegten die Balinesen ihre Ei-Föne den Meeresgöttern zu opfern.“

Nasophonie

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