Blogger-Streik

Streik

Es war lange Zeit so schön ruhig bei WordPress, doch jetzt popelt wieder wer. Bei mir kommt mein indonesischer Chaos-Provider verschärfend dazu. Doch wenn Teile meiner Seite auch im user-unfreundlichen Dashboard verschwinden, Schrift-Größen verändert werden, Kommentare nicht möglich sind, dann sind das keine Verbindungs-Probleme. Ich verstehe nicht, warum ein eigener Verweis auf einen eigenen Text ein „Pingback“ auslöst, das als Kommentar auftaucht, der von mir genehmigt werden muß. In letzter Zeit blieben sie aus. Nanüchen, dachte ich mir, sollte WordPress diesen Blödsinn selber bemerkt haben? Dann kamen plötzlich 20 auf einmal, und meine Kommentar-Liste wirkte, als ob ich nur mit mir selbst rede. Tue ich zwar normalerweise, brauch ich aba nich jedem zu zeigen. Von nun an lösche ich den Mist. Wenn ich in Beiträgen nachträglich ein Wort ändern will, kann das ein nicht reparables Layout-Durcheinander zur Folge haben. Eine Tag-Wolke zu programmieren, sollte doch inzwischen zum Basis-Wissen gehören. Bei WordPress nicht. Dafür müllen mich die Animateure und –teusen zunehmend voll mit ihren mehr oder weniger dümmlichen Ideen, über was man noch bloggen könnte („Daily Prompt: No, Thanks“). Wie ein Supermarkt-Team, das darüber informiert, wie man mehr ißt. Ich brauche das alles nicht. Ich benötige eine beständig funktionierende Seite. In dem überwältigenden Angebot an Design gibt es nur 2 Themen, die meine schlichten Bedürfnisse erfüllen. Und es wäre doch fair, wenn WordPress die User stattdessen über Eingriffe und Probleme informiert. Doch sie klopfen sich nur permanent auf die Schulter.
Was ist WordPress ohne uns Blogger? NICHTS!
Brauchen wir WordPress? Solange es noch andere Anbieter gibt, NICHT!
So ein kleiner Warn-Streik über mindestens 2 Tage, keinerlei Aktivitäten – und man würde sehn, wie user-freundlich WordPress plötzlich wird.
Tausende Internet-Süchtige unter einen Hut zu bekommen, die das nicht mal 24Std. lang aushalten? Deshalb hat WordPress uns am Haken.

12 Gedanken zu „Blogger-Streik

  1. Einen Streik wird man nicht so leicht hinbekommen. Der Grund, ich zitiere: „Tausende Internet-Süchtige unter einen Hut zu bekommen, die das nicht mal 24Std. lang aushalten? Deshalb hat WordPress uns am Haken“. Da hast du schon recht. Solange man nichts dagegen unternimmt, tanzen die einem auf der Nase herum. Ich hätte da kein Problem damit, hier mal ein paar Tage nichts zu tun. Bin ja eh die ganze Woche nicht zuhause.
    Wünsche dir noch einen schönen Abend!
    LG Markus

  2. Es sind auch wohl alle unterschiedlich und zu verschiedenen Zeitpunkten betroffen, so dass kein kollektiver Leidensdruck entsteht. Ausserdem ist es schwierig festzustellen, sind es Programmierer-Murksereien, Internet-Störungen, oder hat man selber was falsch gemacht.

  3. Reblogged this on ~~~Maja bloggt~~~ und kommentierte:
    wer hat was bemerkt, daß bei WordPress.com nicht alles so ist wie es vielleicht sein sollte, also ich nicht ???

  4. wie heisst denn Dein Chaosprovider, ich wusste garnicht dass es bei euchz da unten überhaupt Internet gibt:mrgreen:

  5. Der Akismet-Spam-Filter funktioniert im allgemeinen sehr gut. Das Problem ist, daß WordPress zu sehr mit Kunden-Animation beschäftigt ist („Using only five photos, document a day in your life. Be choosy!”), anstatt seine Produkte solide zu machen.

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