Funktioniert doch?

Messerverkaeufer-Airmadidi

„Neben den BRIC-Staaten gibt es gerade im asiatischen Raum weitere Staaten, die mit einem dynamischen Wirtschaftswachstum aufwarten können. Ein solches Land ist die Republik Indonesien. Die größte Inselgruppe der Welt besitzt mit 241 Mio. Einwohnern die weltweit viertgrößte Bevölkerung. Mehr als Hälfte der Einwohner ist dabei erst 30 Jahre alt oder jünger.
Wie für Schwellenländer typisch, so besitzt auch in Indonesien die Landwirtschaft noch einen großen Einfluß auf die Wirtschaft. Rund die Hälfte der Beschäftigten ist in diesem Bereich tätig. Der indonesische Archipel ist der weltgrößte Exporteur von Palmöl und drittgrößter Exporteur von Kakao. Ebenfalls von Bedeutung sind die reichhaltigen Vorkommen an Erdgas, Kohle, Zinn, Nickel, Kupfer oder Gold. Insbesondere Erdgas und Kohle gehören zu den bedeutendsten Exportprodukten.
Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP), das sich 2011 auf rund 846 Mrd. US-Dollar belief, ist Indonesien die größte Volkswirtschaft Südostasiens. Nachdem das BIP 2011 um 6,5% zulegte, geht der Internationale Währungsfonds (IWF) in diesem Jahr von einem BIP-Anstieg um 6,0% aus. Für 2013 erwartet der IWF mit einem Zuwachs des BIP um 6,3% eine Beschleunigung der Wachstumsdynamik.
Um auch künftig überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erreichen, verfolgt die indonesische Regierung ehrgeizige Entwicklungsziele. Mit dem fortschreitenden Öffnungs- und Wandlungsprozeß will sie die Bedeutung des Landes als verläßlicher Wirtschaftspartner und interessanter Zukunftsmarkt weiter steigern. Verstärkte Investitionen in den Bereichen Bildung und Gesundheit sollen zudem die Lebensverhältnisse der Bevölkerung verbessern. So wurden seit 2003 jedes Jahr 20% des nationalen Budgets in die Bildung investiert. Mittelfristig dürfte sich diese Politik auszahlen, denn je besser die Bildung, desto höher die Chancen am Arbeitsmarkt.
Schon in den zurückliegenden Jahren wurde das Wachstum dank einer schnell wachsenden Mittelschicht maßgeblich vom privaten Konsum getragen. Von einer anhaltend hohen Binnennachfrage gehen wiederum positive Impulse für weitere Investitionen aus, zumal sich die Rahmenbedingungen für ausländische Investoren verbessert haben. So sind u.a. Steuererleichterungen für Projekte vorgesehen, die neue Technologien in Indonesien einführen oder arbeitsintensive Produktionen errichten. Zusätzliche Investitionen sind von staatlicher Seite zu erwarten, denn der Ausbau der Infrastruktur in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Energie und Wasserversorgung ist notwendig, um das langfristige Wachstum sicherzustellen.“
schreibt die ING-DiBa in einem „Länderporträt Indonesien“, und möchte, daß wir bei ihr investieren. Das sollte man lieber nicht tun.

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