Was vorher geschah

buddhistische-Bruecke

Bevor Buddha Gautama als Siddharta wiedergeboren wurde, erlebte er eine ganze Reihe von Inkarnationen. So erschien er zum Bleistift als der reiche Sumedha, der später – um Steuern zu sparen – eine Stiftung zur Entwicklung buddhistischer Software gründete. Als er eines Tages zufällig den Dîpamkara Buddha traf, warf er sich vor ihm in den Schlamm, damit der Buddha trockenen Fußes über ihn hinwegschreiten konnte. Diese Technik wird bis heute bei der Infanterie-Ausbildung eingesetzt.
In einem anderen früheren Leben wurde Buddha Gautama als Könich Visantara wiedergeboren, der immer ohne Fragen und Zögern Almosen gab und ein allumfassendes Mitgefühl zeigte. Einmal bot er sogar seinen königlichen Glücks-Elefanten einem anderen Könichreich an, welches gerade unter einem Mangel an glückbringenden Elefanten litt. Deshalb zögert niemals, euren Elefanten denjenigen zu leihen, die gerade keinen haben! Auf Grund dieser edlen Tat wurde Buddha selbst als Könich der glückbringenden Elefanten wiedergeboren. Unglücklicherweise haßte ihn eine fette Queen, die selber die Reinkarnation einer Elefantin war, derartig, daß jene von ihrem Mann verlangte, ihr die Stoßzähne des Könichs der glückbringenden Elefanten zu bringen. Ich weiß nich, was sie damit eigentlich machen wollte, und was Freud dazu gesacht hätte, fest steht nur, Buddha Gautama war wieda so freundlich, daß er den Jägern, die er leicht hätte plattmachen können, seine Hauer freiwillich gab, denn er hatte gelobt, nie nich jemanden zu verletzen. Die bösartige Queen bereute zwar den Vorfall, wurde aba späta trotzdem als Ketten-Säge wiedergeboren. Deshalb zögert nie, eure Zähne denen zu geben, die keine besitzen! Falls ihr unglücklicherweise weiblich seid, könnt ihr mit einiger Anstrengung als männlicher Elefant wiedergeboren werden, wenn ihr euch zum Bleistift bei jeder Gelegenheit für andere in den Matsch werft.
Nach dieser Geschichte wurde Buddha Gautama als Prinz Pancayoda wiedergeboren. Dessen Vater wußte, wie wichtig es ist, die Kunst des Internet-Krieges zu beherrschen, weshalb er seinen Sohn darin üben ließ. Eines Tages traf Pancayoda in einer religiösen Internet-Community auf den bösartigen Stalker Siesaloma. Pancayoda versuchte in einer anstrengenden Auseinandersetzung alles, um den eifersüchtigen Mann loszuwerden. Doch was er auch tat, es gelang ihm erst, indem er seinen Account löschte. Dieser ekelhafte Gegner wurde später als grüner Elefant wiedergeboren, der immerzu hinter anderen herlaufen mußte.
Die folgende Wiedergeburt war äußerst seltsam: Buddha Gautama wurde als der Einsiedler Khantivadi wiedergeboren, der die fette Queen – bevor jene als Ketten-Säge wiedererschien – in der Tugend der Geduld unterrichtete. Doch wurde ihr Könich darüber so eifersüchtich, daß er die Geduld des Asketen zu testen begann. Er ließ ihn foltern, Khantivadi blieb jedoch ruhig und geduldig. Deshalb befahl der Könich seinen Schergen, ihm nach und nach sämtliche Beine und Arme abzuhacken. Aber selbst in dieser Situation verlor der Einsiedler außer viel Blut nich die Geduld. Später nähte man ihn im „Sakka-Rehabilitations-Zentrum“ wieder zusammen. Der eifersüchtige Könich dagegen wurde auch als grüner Elefant wiedergeboren, jedoch ohne Beine. Man stelle sich das mal vor! Er mußte durch die Prärie rollen!
Doch war das noch nich das Schlimmste. In einem anderen früheren Leben wurde Buddha Gautama als Könich Sutasoma wiedergeboren, der mit Könich Brahmadata befreundet war. Jener wurde leider verrückt und entwickelte ein stark ungesundes Bedürfnis nach dem Verzehr von Menschen-Fleisch. Er bildete sich sogar ein, den Freund Sutasoma essen zu müssen, um seine geistige Gesundheit wiederzuerlangen. Doch als er jenen fing, hatte Sutasoma noch auf seiner vegetarischen Farm zu tun. Er vereinbarte deshalb wiederzukommen, wenn er den Hanf geerntet hätte, damit Brahmadata ihn, den Sutasoma, dann essen könne. Genau so geschah es auch, doch hatte Brahmadata inzwischen den Appetit auf Sutasoma verloren, weil er selbst kein Cannabis indica rauchte. Da hatte Buddha Gautama ma wieda Glück gehabt, so daß er später an Fleisch-Vergiftung sterben konnte.
All dies war zu viel für ihn. Weil er als Prinz Themiya wiedergeboren wurde, bekam er es so satt, imma Prinz oda Könich oda ähnlich nutzlos zu sein, daß er so tat, als ob er taub, stumm und doof wäre (Kuckt man sich die verbliebenen Aristokraten an – sie versuchen das imma noch!). Seine Eltern wurden darüber derartich sauer, daß sie planten, Themiya in den Müll zu werfen. Doch als sie von seiner edlen Absicht erfuhren, als Asket leben zu wollen, zogen sie selber in den Wald – wie ich – und wurden Asketen – nich wie ich.
Als Ergebnis all seiner guten Taten wurde Buddha Gautama schließlich – wieder – als Prinz Siddharta geboren. Der Mann hat es wirklich nich leicht gehabt. Ich frach mich oft, wer eigentlich all diese buddhistischen Wiedergeburten organisiert. Einmal isser sogar in Folge eines Rechtschreib-Fehlers als Nudist wiedergeboren worden. Echt wahr!

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