Zeichen

ar-rum

Für die Hochzeit von Darman und Dian, der Tochter des Imams, wurde eine relativ schlicht-geschmackvolle Einladung verteilt. Dargestellt und zitiert wird „Ar-Rum“, die 30.Sure des Koran, genannt „Die Griechen“ oder auch „Die Römer“. Gemeint sind die Byzantiner und eine nicht sicher verifizierbare Schlacht, die jene gegen die Perser verloren. Die Sure könnte eine gewisse Sympathie für die Christen ausdrücken, die den Muslimen hier näher sind als die Perser. Es könnte sich aber auch um eine Niederlage der Muslime und damit um den Ausdruck von Feindschaft gegen die Byzantiner handeln. Kurz – es iss wieda alles klar auf der Alhambra.
Sicher iss nur, daß es ein Zeichen Allahs sei, daß er den Menschen aus Staub erschuf: „Alsdann, siehe, wurdet ihr Menschen, die sich verbreiteten. Und zu seinen Zeichen gehört es, daß er euch von euch selber Gattinnen erschuf, auf daß ihr ihnen beiwohnet, und er hat zwischen euch Liebe und Barmherzigkeit gesetzt. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für nachdenkende Leute.“ Wahrlich, sacht sich der Denkende, dieses könne auch ein Fall von copy-and-paste aus Moses 2, 21-25 sein, wo der Christen-Gott die „Männin“ aus einer Rippe bastelt, weshalb sich die Juden weigerten, Mohammed zum Bundespräsidenten zu machen und ihn stattdessen auslachten, worauf er 624 die Gebets-Richtung von Jerusalem nach Mekka verlegte.
Wie immer wird Wesentliches wechgelassen: „Und zu seinen Zeichen gehört der Schlaf in der Nacht und am Tage und euer Trachten nach seiner Huld. Siehe, hierin sind wahrlich Zeichen für hörende Leute.“ Ja, lesen denn diese syrischen Goldhamster ihren Koran nich und toben stattdessen durch die Nacht bis zum Morgengebet? Doch haben selbst die Autoren des Koran Zweifel, in wie weit es möglich sei, die Tauben hörend zu machen. Deshalb – hören wir doch mal:

 

Und dann machen wir uns fein und gehen hin. Um 10 soll es losgehen, um 10:15 iss noch keina da – außer uns. Unter riesigen Baldachinen Plastik-Stühle für 1000. Die übliche schmalztriefende Jaul-Musik in gehirndurchstechender Lautstärke. Schon in 100m Entfernung nich zu ertragen. Wir drehen auf der Stelle um und lassen uns wieda nach Hause fahren. Und was später im Verlauf des Festes an Lärm-Hölle über das Dorf hereinbrach, bewies eindrucksvoll, daß die moslemischen Führer kulturell genauso degenerieren wie die Christen. Hat keinen Zweck mit den Wilden. Vielleicht geht es ja jetz mit Beerdigungen. Der Bürgermeister hat uns extra mitteilen lassen, daß der Einsatz von Keyboard-Anlagen für Beerdigungen ab sofort verboten sei. Sie packen’s einfach nich. Warum soll man bei Beerdigungen keine elektronische Orgel benutzen können, schließlich besitzen diese Dinger Lautstärke-Regler. Na, immerhin geht es mit kleinen Schritten voran, und in 50 Jahren iss alles gut.

p.s.: Gerade gab’s im TV katholisches Karaoke (mit Text zum Mitsingen). „Aaa-veee Maaa-riiie-aaa!“ (Walzer mit Saxophon-Solo)

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