Lebenslügen

„I can’t help it … in my mind I’ve seen this decades before …?“Kommentar in YouTube

Der Renoir – „Lenoir“, wie Yoko Ono es aussprach – sollte eine gute Kapitalanlage sein. „Das einzige Hindernis bestand darin, daß das meiste Geld der Lennons in England festsaß und nicht aus dem Land herausgeholt werden konnte …, sie könnten das Bild nach London schaffen, den Verkauf dort vornehmen und das Bild mit dem beschlagnahmten englischen Geld bezahlen. Nach einer gewissen Wartezeit, in welcher das Bild in einem Museum hängen würde, könnte ein Weg gefunden werden, das Werk zurück in die Vereinigten Staaten zu schmuggeln. Auf diese Weise würden die Lennons nicht nur eine aller Wahrscheinlichkeit nach profitable Investition tätigen, sondern auch ihr nicht transferierbares Geld in einen transferierbaren Vermögenswert umgewandelt haben. Außerdem ließe sich das Geschäft noch durch eine Bezahlung weit über Wert versüßen – der Verkäufer würde das zuviel gezahlte Geld über eine Schweizer Bank an die Lennons zurücküberweisen.“Albert Goldman, „John Lennon – Ein Leben“

Es sieht aus wie Ende der 60er, doch habe ich 0 Beziehung dazu, und ich konnte nicht herausfinden, was „fracking“ bedeutet. Ich hatte damals schon gelegentlich das Gefühl, daß der Macht des Faktischen überwiegend Gefühl und Ignoranz gegenübergestellt wurden, denn der Weg durch die Institutionen war lang und vor allem langweilig. Da sind die ohne oder mit wenig Geld, doch mit reichlich Neid Versorgten, die trotz progressiven Steuersatzesmehr Ungerechtigkeit für Reiche fordern, die Banken als abstrakte, alle Fäden in der Hand haltende Monster ansehen – wie einst der internationale Finanz-Jude – und einfachste Lösungen für sehr komplexe Vorgänge suchen. Niemals hat der Schuld, der über seine Verhältnisse lebt, oder der einfach schläft und das Handeln anderen überläßt. Warum nicht Wirtschafts- und Finanz-Wissenschaft studieren, oder auch Jura und dann fundiert mitmischen? Stattdessen immer wieder die internationale Lebenslüge, man könne Entscheidungen über politische Sachverhalte, die immer von unvereinbaren Gegensätzen geprägt sind, einfach wegträumen und schimärische Ideen konservieren – bis hin zu der sich in sonderbaren Konstruktionen selbst refertigenden Gewalt. Alles schon mal dagewesen, doch anscheinend lernt niemand daraus.

Daß man dem wichtigsten christlichen Sakrament, dem Geldsammeln, bei den indonesischen Moslems nicht in so penetranter Weise ausgesetzt ist, liegt daran, daß sie wie in D die Vorteile der Kirchensteuer erkannt haben. Während im Koran noch viel vom freiwilligen Almosengeben (zakat) die Rede ist, wird dem modernen Beamten gleich 2,5% seines Netto-Einkommens abgezogen – was erklärt, daß die Moscheen, die immer wirken, als seien sie in den Disney-Studios entworfen, wie von selbst wachsen. „Der Vermögende spende aus seinem Vermögen; wem aber seine Versorgung bemessen ist, der spende von dem, was ihm Allah gegeben hat. Allah zwingt keine Seele über das hinaus, was er ihr gegeben hat. Nach Armut gibt Allah Wohlstand.“ (Koran, 65.Sure, „Die Scheidung“). Zu verteilen ist die zakat an 8 genau charakterisierte Gruppen, unter denen solche, die auf Gottes Weg kämpfen und keinen Anspruch auf Sold haben. Die ihnen gewährte Summe soll ihre Ausrüstung für den Heiligen Krieg (Dschihad) decken. „Siehe, diejenigen, welche Almosen geben, Männer und Frauen, und die Allah ein schönes Darlehen leihen, verdoppeln wird er es ihnen, und ihnen wird edler Lohn.“ (57.Sure „Das Eisen“). Rating, Laufzeit und Zinssatz bleiben okkult.

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