Unter Hundefressern IV.

Sumual-&-Sukarno

Wie man das Fürchten lernt

Ende des 2.Weltkriegs, genau am 17.8.1945 erklärten Sukarno und Hatta das indonesische Volk für unabhängig. Im Oktober traten die Japaner Manado an australische Truppen ab. Als die Australier aber im Januar 46 die Macht nicht der neu entstandenen Republik übergaben, sondern die holländische Kolonialregierung wiederherstellen wollten, brachen schwere Kämpfe aus. Die Minahasa-Einheiten der KNIL (niederländisch-indischen Armee) revoltierten, und es kam in ganz Sulawesi zu Guerillakämpfen. Allein im Süden wurden etwa 3000 Indonesier durch die Spezialtruppen Hauptmann Westerlings derartig befriedet, daβ sie hinterher tot waren. Erst nach Intervention der UNO wurde es den Holländern so peinlich, daβ sie Indonesien nach jahrelangem Krieg am 17.8.1950 in die Unabhängigkeit entlieβen.

Viele Offiziere innerhalb des indonesischen Militärs waren unzufrieden mit der unerfahrenen Zentralregierung und der wirtschaftlichen Entwicklung infolge der kolonialen Ausbeutung. Damals sagte man: „Wenn du wissen willst, wo der Reichtum Indonesiens geblieben ist, brauchst du dir nur die Krone der holländischen Königin anzusehen.“ Mitte des 19.Jahrhunderts stammte jeder dritte Gulden in der holländischen Staatskasse aus Java.
In Südsulawesi begann der Bugis Kahar Muzakkar für einen islamischen Staat zu kämpfen. Im christlich dominierten Norden war man mehr daran interessiert, die Kontrolle über den blühenden Koprahandel anstelle der ineffektiv arbeitenden Zentralregierung in der Hand zu behalten und die Höhe der Abgaben selber zu bestimmen. Auβerdem war den Nationalisten Sukarnos Nähe zur Kommunistischen Partei Indonesiens suspekt. Dies war auch der Grund, weshalb die Aufständischen auf Sumatra Waffen und Luftunterstützung durch die Vereinigten Staaten erhielten. In Nordsulawesi ging das Gerücht, daβ amerikanische U-Boote in Likupang, an der äuβersten Spitze der Halbinsel Gewehre entladen hatten.
Im März 1957 unterzeichneten 50 führende Militärs und Zivilisten in Makassar die PERMESTA (Piagam Perjuangan Semesta Alam), die Proklamation eines umfassenden Unabhängigkeitskampfes. Ein Minahasa, Militärkommandant Ventje Sumual, rief für ganz Ostindonesien das Kriegsrecht aus, ohne daβ sich die Unterzeichner deswegen für Rebellen hielten.
Innerhalb von 3 Monaten gelang es der Zentralregierung in Jakarta, die militärische Unterstützung für die Permesta zu unterbinden, und Sumual muβte sich im Juni nach Manado zurückziehen, wo die einzig sichere Basis übriggeblieben war.
Im Februar 1958 wurde Manado bombardiert und dabei die Reste des alten Forts Amsterdam endgültig vernichtet. Aaltje war damals 8 Jahre alt.
Bis Mai war die Regierung mit den Rebellen auf Sumatra beschäftigt, danach begann die Invasion Norsulawesis.

Schon lange vorher war jede Familie in Kauditan von den Permesta aufgefordert worden, entweder unter dem Haus oder im Garten einen Schutzbunker zu graben. Aaltje lebte mit ihren Eltern und dem Bruder Langie im Haus der Groβeltern väterlicherseits. Ferner wohnte dort der Onkel Papa Tua mit seiner Familie, der mit seiner zweiten Frau 3 Kinder hatte: Koen, Lonto und Neltji. Koen war der älteste, auch etwas älter als Aaltje. Die Kinder der ersten Frau sind Noch, der unsere Reisfelder bearbeitete, als wir noch nicht in Kauditan lebten, An, der sich wie Kain und Abel mit seinem schwerhörigen Bruder Noch im Schlamm unserer sawah um die Bewässerung handgreiflich stritt, Nuwu, der in Likupang wohnt, und Lena, die zuviel redet.
Das Haus war ein auf 2m hohen Ständern ruhendes, traditionelles Holzhaus mit einer groβen Veranda und zwei steilen Treppen an der Frontgiebelseite. Zwischen Veranda und Schlafkammer befand sich unter dem mittleren Wohnraum der Bunker: ein ungefähr 1,5x2m groβes und nicht ganz 2m tiefes Erdloch, mit Balken, Brettern und Erde abgedeckt. Am Eingang waren Stufen in den Lehmboden gegraben, der Boden mit trockenen Blättern und Matten ausgelegt. Eine winzige Öl- oder auch eine Taschenlampe dienten als Notbeleuchtung, mit der man giftige Tausendfüβler und anderes Kroppzeug rechtzeitig entdecken konnte. Jedesmal wenn Flugzeuge oder Schüsse zu hören waren, stürzte die Familie in den Bunker und blieb dort, bis alles wieder ruhig war. Bei Einbruch der Dunkelheit ab 18:00Uhr durfte nirgendwo im Dorf Licht sein, und bis dahin muβte man gekocht haben.
Mit Lonto, der in Aaltjes Alter war, spielte sie eines Tages im Haus, als die Flugzeuge kamen. Sie hatte gerade eine groβe, leckere mangga in der Hand und wurde von Lonto um einen Biβ angebettelt. Da Lonto sie seinerseits nie abbeiβen lieβ, wollte sich Aaltje diesmal rächen. Das erschreckende Dröhnen der Flugzeuge im halbdunklen Mittelgang des Hauses lieβ in ihr aber mit steigender Panik ein Gefühl ungeahnter Solidarität aufkommen, und – da es nun ans Sterben gehen sollte – reichte sie Lonto die mangga. Dieser biβ herzhaft hinein …

4 Gedanken zu „Unter Hundefressern IV.

  1. Adam & Eva – Kain & Abel ( Kain – Insucht ) Sintflut – Pfitzer – Indonesien – Mangga …?

    Der Pharmakonzern Pfitzer, einer der führenden Hersteller von Potenzmitteln, hat im asiatischen Raum eine Umfrage gestartet und die Ergebnisse bekanntgegeben. Befragt wurden 1.658 Männer und 1.624 Frauen in China, Hongkong, Indien, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Süd Korea, Taiwan und Thailand.

    Demnach liegen die indonesischen Männer mit durchschnittlich 9,8 mal Sex pro Monat auf Platz Nr. eins.

    Platz zwei belegen die Filipinos mit 9,4 mal Sex pro Monat, Platz drei belegen die indischen Männer mit 8,8 mal.

    Weit abgeschlagen sind die thailändischen Männer mit 7,7 mal Geschlechtsverkehr pro Monat. Prof. Dr. Pansak, ein bekannter Experte und Sexualforscher in Thailand, sagte bei einer Befragung, daß geschätzte 2,7 Millionen Männer in Thailand mit Erektionsstörungen zu kämpfen hätten. ( Falsifikatoren – der Fress & Saufsucht ? )

  2. Der Arier liegt am Strand auf der Pirsch, die Deutsche Frau ist verschlagen!
    Ein Bericht: Ernährungszwecke in Respekt, Liebe, Trauer, extremen Notlagen!

    Ich stehe total auf richtig dicke Männer. Als kleines Kind hab ich immer meinem Bruder Kissen unter den Pulli gesteckt damit sein Bauch richtig dick aussah. Und vielleicht hab ich diese Vorliebe auch weil mein Vater einen großen runden schönen weichen Speckbauch hat. Wenn wir damals zusammen auf dem Sofa fernsehn schauen wollten, gab es immer Streit zwischen mir und meiner Mama. Wir wollten beide uns an den Papa rankuscheln. Jetzt bin ich 23 und hatte noch nie was mit einem dicken Mann. Nicht mal ein wenig mollig😦. Ich traue mich einfach nicht was mit einem Dicken anzufangen. Meine Mutter würde sagen, das sie das ja schon immer gewusst hat. Meine Freundinnen würden mich nicht mehr ernst nehmen und mein Fitness-verrückter Bruder würde meinen schönen dicken Freund ständig nieder machen wegen seinem Bauch und Übergewicht. Ich hasse es so sehr. Ich brauch einen Kuschelbauch! Irgendwann wenn ich älter bin und mein Studium fertig habe, krall ich mir den dicksten Mann den ich finden kann! In der Zwischenzeit fülle ich den Drive-In Bestellern bei BK Cola ein, anstatt Cola light. Das ist soooo toll wenn man vom Schalter ins Wageninnere sehen kann. Manchmal ist da ein schöner Speckbauch der sich ganz kurz vorm Lenkrad befindet. Mmmmmmmm. Wenn ich kann, packe ich dann noch einen Cheeseburger oder Chicken Nugget Burger ein. Die Pommes Tüte mach ich dann extra voll. Wenn der Gast dann gefahren ist, springt mein Herz vor Freude wenn ich daran denke das der Kuschelbauch durch mich noch größer geworden ist. Ich beichte, das ich BK um Burger und Cola betrüge! Vielleicht beichte ich auch gerade noch, das ich meinen Freund, den ich durch meinen Bruder kennengelernt habe, super abtörnend finde. Sein Bauch ist platt und steinhart. An ihm ist kein Gramm Fett. Ich hasse diese Fitnesstypen so sehr. Aber ich bin so feige, das ich ihm immer „JA“ sage, wenn er mich fragt ob mich seine Muskeln heiß machen. Ich kann für ihn soviel kochen und backen wie ich will, er nimmt nicht zu!
    http://www.beichthaus.com/index.php?h=index

  3. Pingback: Audioboß | Flaschenpost

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