Das Geheimnis japanischer Kraft

Kraft

Albrecht Fürst von Urach, Paperback Broschüre mit Fotos, Berlin 1944, Zentralverlag der NSDAP (Auszüge):

EINLEITUNG
…Was wußte die Welt, was wußten wir in Deutschland vor 80 Jahren, noch vor zwei Menschenaltern eigentlich über Japan? Seien wir ehrlich. Sehr wenig und sehr Ungenaues …

Die Samurai
…Der Samuraistand Japans läßt sich am besten einem kriegerisch-kämpferischen Orden vergleichen, … Mit der hochstehenden ethischen Auffassung, daß der Kampf, das rücksichtslose Dreinschlagen des Schwertes, nötig sei, um der sozialen Gerechtigkeit gegen alles Unrechte in der Welt zum Siege zu verhelfen. Ein geistig gelenkter Aktivismus mit hohen ethischen Gesichtspunkten war der Leitstern des japanischen Samuraistandes, der stolz darauf Anspruch erhob, die edelsten Ideale der japanischen Rasse in der Körperschaft einer Elite dem Volk vorzuleben.
… „Das Schwert ist die Seele des Samurai“… Kein Land der Welt hat ein derart ethisch hochstehendes und gleichzeitig wirtschaftlich anspruchloses Rittertum hervorgebracht, das in manchen Zügen an das kämpferische, ideelle Rittertum unseres europäischen Mittelalters erinnert …

Die Idee des autarken Großraumes
…Eine wirtschaftspolitische Auffassung, die Japan heute mit machtvollen militärischen Schlägen in die Tat umsetzt und damit die politische Konzeption verwirklicht, die auch unserer militärischen Anstrengung zugrunde liegt …

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Die wahren Feinde Japans
…Seit der Besetzung Mandschukuos beansprucht Japan immer eindringlicher die Führung im ostasiatischen Raum und über die ostasiatischen Völker, denn die Japaner betrachten sich als ein auserwähltes Volk … Auserwählt auch, weil ihre Tennos in ununterbrochener Erbfolge in göttlichem Auftrag und selbst als Gottheiten über das Volk herrschen, und weil in Japan private Religionsausübung und Bekenntnis zum Staatsglauben ein und dasselbe ist …

Der japanische Lebenstil
…Wird eine neue Flugzeugstaffel dem Dienst der Wehrmacht übergeben, dann kommt wieder der Schinto-Priester und reinigt die modernen Maschinen von bösen Geistern mit dem heiligen Zweig des Takaki-Baumes …
…Das ganze japanische Denken ist kollektiv eingestellt … Diese Wesenszüge sind schon in der frühesten Zeit der japanischen Geschichte zu finden, wo stets der Drang zu staatlicher Organisation über den Einzelinteressen stand …

Religion und Weltanschauung
…Der Japaner ist in der glücklichen Lage niemals den ernsten Konflikt zwischen nationalen Interessen und persönlichen religiösen Überzeugungen erlebt zu haben … Schinto ist der japanische Urweltglaube, der japanischer Wesensart so vollkommen entspricht, daß niemals darüber diskutiert wird … Der Buddhismus japanischer Prägung ist sehr viel positiver und aktivistischer als der indische Buddhismus … Ungezählte, sehr aktive Sekten sowohl des Schinto als auch des japanischen Buddhismus betätigen ihr religiöses Leben nicht nur in Japan selbst, sondern gehen hinaus in die von Japan beherrschten Gebiete, um den dortigen Völkern einen Begriff von der Macht und Stärke des japanischen Staatsglaubens zu geben.

Der Ahnenglaube
…Alle Mitglieder sind für das Tun der Angehörigen der Sippe mit verantwortlich …
…Selbstverständlich wird der Jugend Japans das japanische Ethos als das am höchsten stehende dargestellt. Selbstverständlich wird sie belehrt, daß der Tenno-Glaube auf der Welt einzigartig, daß Japans Geschichte und sein mächtiger Aufstieg zur Weltmachtstellung ein Ausdruck göttlichen Willens und der Auserwähltheit sei. Sie lernen, daß es der typisch japanische Geist, der hoch über allem westlichen Materialismus steht, der Geist der Aufopferung, des mannhaften Anpackens, der Geist der Haltung in allen Lebenslagen, der Verachtung des materiellen Gewinns und des heldischen Sterbens, aber besonders auch der Geist des opfervollen disziplinierten Lebens war, der Japan hochgebracht hat …

DER JAPANISCHE SOLDAT
…Der aktive und zugleich stoische Buddhismus der Zen-Sekte vervollkommnete und verfeinerte das Ethos des japanischen Kriegers, und gab ihm die ausgesprochen asketische Note, die heute noch das wesentliche Merkmal des japanischen Soldatentums ist …

Das Symbol des Schwertes
…Das Schwert ist das Symbol der Gerechtigkeit, die der Samurai in allen Lebenslagen zu verteidigen hat … Es gibt ungezählte Legenden über die Schwerter, die an die Schwertsagen des Nibelungenliedes erinnern … Das strenge Gesetz schreibt dem Samurai als erste Bedingung die volle Bereitschaft zur Hingabe des Lebens vor … Er sucht nicht die Selbstvernichtung als erstes kämpferisches Ziel, sondern die Verwirklichung dessen, wofür er kämpft.

Ausbildung und Aufrüstung der Wehrmacht
…Schon im ersten Waffengang, den die junge japanische Wehrmacht 1894/95 gegen China wagte, wurden ungeahnte Heldentaten vollbracht … Es hatte sich gelohnt, daß viele japanische Offiziere, die vor dem Deutsch-Französischen Krieg 1870 von der damals in Japan in hohem Ansehen stehenden französischen Wehrmacht manches gelernt hatten, jetzt beim besten Heer der Welt, dem preußisch-deutschen, in die Schule gingen …

Wehrmacht als geistige Schule des Volkes
…Sie kämpft unermüdlich gegen die als unjapanisch empfundenen und volksschädlichen Einflüsse des Individualismus und des Kapitalismus, … Die Wehrmacht opfert getreu dem Wahlspruch der alten Samurai ihr individuelles Wohlergehen dem Gesamtwohl auf …

Die Kraft des Dreimächtepaktes
Von allen Völkern der Erde vermögen wir im nationalsozialistischen Deutschland und bei den Völkern der Achsenmächte, die für ähnliche Ziele kämpfen wie Japan in Ostasien, unseren großen Verbündeten und die Gründe, die ihn zum entschlossenen Handeln zwingen, am besten zu verstehen. Und wir vermögen auch die geistigen Triebkräfte hinter Japans märchenhaftem Aufstieg am ehesten deshalb zu erfassen, weil auch wir als Nationalsozialisten den Geist über die Materie stellen …

Rosenberg-MythusAm Ende der Broschüre befindet sich eine Abbildung der japanischen Ausgabe von Alfred Rosenbergs „Mythus des 20.Jahrhunderts"

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