WordSchrott

wordschrottPeinlich iss dem Team von WordPress anscheinend nix. Da wird für jede neue Konfusion wie für Waschmittel geworben.
Ich habe bereits Yahoo.360˚, Multiply, Blogspot, Windows.Live und Ning-Tricycle hinter mir gelassen. Sie hatten alle ihre Vor- und Nachteile. Sauber lief keiner. WordPress war früher einer der optisch primitivsten Anbieter. Wenigstens das hat sich gewaltig geändert, und heute kann man hier alles haben – wenn man dafür bezahlt. Nur ne Versicherung gegen den Zusammenbruch des Anbieters fehlt noch. Ob WordPress in 2 Jahren noch in der aktuellen Form existiert? Eher unwahrscheinlich.

Dieser Umzug war schlimm. Wahrscheinlich funktionierte die Übertragung wegen meiner großen Datenmenge nicht automatisch. ~1000 Fotos blieben bei Live, wo sie sich WordPress nach Bedarf holte – was ich zu spät bemerkte, was aber auch kein akzeptabler Dauerzustand gewesen wäre. Als ich dort die nun überflüssigen und falsch betitelten Ordner löschte, gab es fast nur noch leere Fenster in meinen neuen Blogs. Derweil klopften sich die Chaoten von WordPress in der bekannten Weise auf die Schulter: Wie gut war doch der Umzug gelaufen.
Wenn es nur das monatelange Reparieren gewesen wäre, aber da gibt es noch zusätzlich diese originellen Bugs:
Ich lösche das leere Foto-Fenster, füge das Foto wieder ein und drücke auf „aktualisieren". Jetzt ist der Text plötzlich mittig oder 1 mittiger Text sitzt am Rand. Füge ich nur 1 Komma in Titel oder Text ein, ist das zentrale Foto nach der Aktualisierung an den Rand gesprungen. Im Bearbeitungs-Modus geschieht während der Speicherung immer etwas, was ich nicht geändert haben will. Besonders schön, wenn alle Absätze eines längeren Textes verschwinden. Bei mehreren Fotos springen diese wechselweise hin und her. Meist sind sie unter dem Post-Titel falsch gespeichert und deshalb zeigt WordPress dann nur 1 an. Abstände unter und über Fotos denkt sich WordPress selber aus. Erzähle mir keiner, daß das im HTML-Modus fehlerfrei funktionieren würde. Manche Fotos mußte ich erst neu bearbeiten und abspeichern, bevor WordPress sie gnädig akzeptierte. Einige Knoten ließen sich nur mit HTML-Manipulation lösen. Multiply bietet CSS-Spielerei kostenlos an. Funktionierte sogar, aber man sollte die Hilfeschreie in den Foren lesen, um zu verstehen, was wirklich abläuft.
Die Optik meines Themas gefällt mir. Die Schrift ist im allgemeinen lesbar, aber r vor n wirkt wie m. Sieht man sich die Posts einzeln an, wird die Funktionszeile zu Brei. Wenn ich dann meine Seite auf 1 murksigen Laptop-Schirm betrachte, deuchtet mir, daß ich mir das Gestalten eigentlich sparen könnte. Sehr originell finde ich auch, daß ich Links zu eigenen Posts bestätigen muß, und zwar unter „Kommentare".

Außer Blogspot, der auch seine Macken hatte, finde ich keine Alternative mit optischer Qualität. Krake Google hat bei mir jedoch Hausverbot.

Nu geht’s ersma weiter mit dem Waldschrott – äh – Waldschrat.

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