Darwin Award, die xte

 

Eigentlich wollt ich hier das Foto einer Smaragd-Taube reinstellen, als Ersatz für 1 Projektbild des geplanten Toraja-alang. Das wär doch was Positives gewesen. Ich find, das kommt zu kurz in meim Blog. Doch was soll ich machen, wenn imma wieda son Scheiß passiert. Ob da jemand n schlechten Wind geschickt hat?

Ersma iss das alang-Projekt scheintot, weil bei der Grundstücks-Transaktion natürlich wieda Betrug im Spiel wa. Konnte man nich anners erwarten, weil die Dame (höhere Beamtin und im Kirchenvorstand) alle betrügt. Die Frage iss nur, wer zuletzt lacht. Der Unterschied zu den anderen Geschädigten, die sogar sterben, bevor sie ihr Geld von dieser Dame zurückbekommen können, iss der, daß ich zwar 1 ganz verwilderter Waldschrat bin, aber kein Wilder – und damit für diese Dame der gehobenen Society unberechenbar. Die Wilden zeigen sie nich an, sowas macht man einfach nich – besonders, wenn man verwandt iss – und deshalb erweist sich das hier imma wieda als ideale Region für Betrug in all seinen evolutionären Variationen – inklusive der geistich-seelischen. In D würde man nur im Gegenzug mit dem Erhalt der Grundstücks-Papiere bezahlen. Hier iss das anners. Grundstücks-Zertifikate, sofern übahaupt vorhanden, werden gehandelt wie Geld und schwirren überall rum. Immerhin erhielten wir – nachdem wir nach fast 1 Jahr mit einem zusätzlichen Kredit das Papier bei einer Bank auslösen konnten – 1 von 2 Zertifikaten. So erfuhren wir erst, daß noch ein zweites existierte, welches an einer anderen Stelle als Pfand hinterlegt iss. In dem vorhandenen wurde ihr Betrug sogar schriftlich dokumentiert: nach Erhalt der Kaufsumme hat sie uns nicht wie vereinbart das Dokument ausgehändigt, sondern eine weitere Schuld eintragen lassen. Wenn man einen Termin mit ihr vereinbart, muß sie ersma das Papier von einem Gläubiger auslösen. Der iss dann nicht anwesend, weil er im Krankenhaus Wache bei seiner kranken Oma halten und ers noch Ersatz finden muß. Sowas dauert latürnich. Mit derartigen Tricks hält sie eine Menge Gläubiger in Bewegung, die alle hoffen, daß es irgendwann ma klappt. Nich so mit uns. Wir sind jetz 1 Jahr hingehalten worden, es existiert noch ein 2. Zertifikat, und ihr Betrug ist bereits aktenkundig. Da könnte die Dame, die lügt, wennse nur den Mund aufmacht, jetz ma ganz plötzlich vom Blitz getroffen werden. Darüber wird noch zu berichten sein, wenn die Aufregungen und Lähmung der Verwaltung durch die Präsidenten-Wahl vorüber sind. Um solch eine typische Minahasa ins Gefängnis zu bringen, würd ich auch 2 Jahre warten.

Ja, und auf einem halben Grundstück baue ich natürlich nich. Hab ersma ihr Haus abgerissen, den hölzernen 1.Stock verkauft und dann angefangen, die Halbsteinmauern im Erdgeschoß und teilweise auch im Obergeschoß mit meinem geerbten 5kg Vorschlag-Hammer zu zerlegen.
„Laß das doch von jemandem machen!“ pflegt meine Frau bei solchen Gelegenheiten zu mahnen. Sicha, wär viel bessa. Dann könnt ich die anderen Arbeiten erledigen, mit denen ich auch nie fertich werde. Aba kannste das den Wilden übalassen, die dabei imma mehr Schaden anrichten als erträglich? Beim Abbruch des Holzgeschosses, fingen sie mit dem Blechdach an, anstatt mit den Wänden. Vorher war das Holz schön trocken, danach nich mehr. War mir aba egal, war ja verkauft. Nee, kannste nich den Wilden übalassen. Also hab ich meinen Hammer genommen, bin in den 1.Stock geklettert und hab dort die Wände zertrümmert. Dabei hab ich mir ein bißchen den Finger an den scharfen Kachel-Splittern geschnitten. Wa jedoch nich schlimm. Vorgestern bin ich im Regen – iss bessa, weil es dann nich so staubt – wieda hin und hab unten eine Mauer bearbeitet, die sich als ungewöhnlich widaspenstich erwies. Doch gab sie sich ganz plötzlich meinem Hammer hin, der in das Loch sauste – leida mit meiner Hand dran. Der linke Zeigefinger wurde dabei vom Haifischmaul des Putzes tief zickzackich aufgeschlitzt. Jetzt war mein Hammer drin, und ich blutete draußen. Mußte ich noch – wie 1 Tierarzt in die Kuh – bis zur Schulter in das Loch und den Hammer rausangeln. Dann im Eiltempo 100m nach Hause spurten. Kann man an den Blutflecken sehn, wo ich langgelaufen bin. Meine Frau hat mich ersma verhilft, und im 10km entfernten katholischen Krankhaus Lembean ham se mich dann reingelassen, obwohl ich nich katholisch bin, weil wir gleich bezahlt ham.

„Religion?“ hat die Frau an der Kasse barsch gefragt.
„Buda“, hat meine Frau geantwortet. Ich hätt ja gesacht: blutender Buddhist.

Die Leute da sehn imma so unfroh aus, was ja kein Wunda iss bei der Religion. Während mich der Arzt zunähte, wurden sie dann aba imma lustiger, und der Assistent fing sogar zu singen an. So 1 Assistent hat’s ja auch nich leicht. An sich braucht er noch 1 dritte Hand um die Fliegen wechzuwedeln. Als ich fertichgenäht war und für die Tetanus-Spritze meine Hose runtalassen mußte, ham se sogar netterweise die Tür zugemacht, wo imma vaschiedene Leute reinkamen, um ma zu kucken, was los iss.
Der Arzt bekam 9EUR. Das iss so günstig, daß ich mich ruhich öfter aufschlitzen kann.

Also es wa wieda alles richtich interessant und gut zum Bloggen. Tippt sich jetz bloß so schlecht.

2 Gedanken zu „Darwin Award, die xte

  1. Die 3 Religionen !Die einen freuen sich weil die Apocalypse bevorsteht.Die zweiten Lachen sich ins Nirwana.Die dritten saufen sich in 1 & 2

  2. Pingback: Wu « Memoiren eines Waldschrats

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