Wabi-sabi (Philosophie der Bescheidenheit)

  

 Im Kontrast zur uniformen Digitalisierung aller Sinneserfahrungen wird in Japan wabi-sabi als „Zen der Dinge“ verstanden – wobei es dort anscheinend nicht mehr viele gibt, die mit Zen überhaupt etwas anfangen können. Es ist ein Versuch, schöne Dinge zu schaffen, ohne sich dabei im Materialismus zu verlieren, der mit solch kreativer Tätigkeit meist verbunden ist. Eher handelt es sich um eine Form der Lebensführung. Die Dinge, besonders im Zusammenhang mit Natur, verweisen auf Vergänglichkeit: Alles gerät schließlich in Vergessenheit und endet im Nichts. Die Erfahrung von Schönheit ist ein veränderlicher Bewußtseinszustand, ein besonderer Augenblick von Poesie und Anmut. Es geht um die Balance zwischen dem Vergnügen, das Dinge einem bereiten können, und der Freude, die aus der Unabhängigkeit von diesen erwächst. Keine zwischenmenschliche Kommunikation sollte verhindern, vom Streben nach Erfolg – Reichtum, Status, Macht und Luxus – abzulassen und sich des unbelasteten Lebens zu erfreuen.

Literatur: Leonard Koren, „Wabi-sabi“

Äzige hat sich das angesehn und dann das Ketapang-Blatt gefressen. Das Tagalolo-Blatt wollte se nich. Die vasteht übahaupt nix von wabi-sabi. Dafür wird se auch als Schaf wiedergeboren. Die sollen ja noch dümmer sein.

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4 Gedanken zu „Wabi-sabi (Philosophie der Bescheidenheit)

  1. Esotherik – Forum ( Bericht von Purelander ) Buddha sagte, dass oftmals Haustiere eine gewisse kleine Restschuld abzugleichen haben bei ihren Haltern. Danach werden diese oftmals als Menschen, zwar meist unter nicht so tollen Lebensumständen wegen immer noch mangelndem gutem Karma, wiedergeboren.Haustiere die als Nahrung für Menschen gehalten werden, sind jedoch oftmals eben dieselben Menschen, die zuvor Tiere verspeist haben und dadurch die Verantwortung der Tötung dieser Wesen auf sich genommen haben. Sie tragen ihre Schuld dadurch ab, dass sie wiederum von denen getötet und verspeist werden die sie zuvor getötet und verspeist hatten. Leider ein trauriger Kreislauf.Im Buddhismus sagt man dass schon das einmalige Erwähnen des Namen eines Buddhas (zB: Buddha Amitabha) bei einem Tier die Wiedergeburt in einer höheren Ebene bewirken kann. Dies geschieht durch die reinigende Wirkung der geistigen Identifikation mit einem erleuchteten Wesen, dem Buddha. – Und so gibt es zahllose Geschichten, wie sogar Fliegen die in buddhistischen Klostern herumschwirren, im nächsten Leben eine Chance als Mensch bekommen.

  2. Tatsaechlich! Es gibt Wilde, die sind so laestich wie Fliegen. Die kriegen 1 geklatscht.

  3. " Die geklatschten Wilden, schaffen es bestimmt den Kreislauf zu durchbrechen, um wieder durchzustarten "

  4. Pingback: Wabi-sabi | UNGEMALTES

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