Mein Gott, die Hindus auch!

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“The answer to a book you don’t agree with is another one – not a ban or withdrawal. If this trend continues, we will be left with chick lit books only, unfortunately.”

Selbst unter Zen-Buddhisten hat es sich inzwischen langsam rumgesprochen, daß es in der Geschichte des Buddhismus stellenweise etwas streng riecht, nicht nur weil Zen-Priester exorzistische Methoden bei Tsunami-Traumatisierten anwenden. Nun fangen auch noch die Hindus an mit Eiern zu werfen, nur weil Frau Wendy Doniger das „Ramayana“ übererotisiert habe. Dabei kann man doch daraus u.a. lernen, wie man sich der Treue seiner Frau versichert: Man tut sie auf einen Scheiterhaufen, und wennse nich brennt, war se treu. Ich mein, was wär die Weltkultur ohne solch tiefsinnige Werke. Na ja und all das Fick-Yoga im Hinduismus gibt doch ne Menge Anregungen. Aba so richtich will das nich mehr funken mit den Weltreligionen, weshalb die Hardliner zunehmend nervöser reagieren, und es bleibt einem nur noch, sein eigener Zauberer zu werden. Bißchen rumtrommeln im Wohnzimmer, ab und zu was vom Balkon brüllen, nen toten Kormoran essen und sein Blut trinken, und was sonst noch alles in den Zauberkisten der Schamanen steckt, denn „das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit“ (Mark Twain).

Nepal-Yoga

Probleme beim Buchveröffentlichen in Indien