Eine wirklich wahre Geschichte

voll-gesegnet

Einen kleinen Teil unserer Reisfelder haben wir von einer 87jährigen Säuferin gepachtet, die ihren Schnaps aus 10Liter-Kanistern trinkt, wobei ihre Angehörigen darauf achten müssen, daß sie sich dabei nich in Brand setzt, denn rauchen tut sie auch. Früher mußten die Pächter bei jedem Besuch mit ihrem Sohn beten, der Pasta bei den Pantekosta iss, die ich imma mit den Pentekosta verwechsle. Iss ja auch egal, da blickt eh nur noch der hl. Geist durch. Beide Sekten sind jedenfalls Pfingstler (griech. pentekoste) und haben ihren Ursprung 1892 in Tennessee, wo der hl. Geist wie Schnaps vergossen wird, und die Leute glossolallen wie Robert de Niro in „Cape Fear“: „An Zeichen aber werden folgende die Gläubiggewordenen begleiten: in meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; in neuen Zungen werden sie reden; Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches getrunken haben, wird es ihnen nicht schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden genesen.“ (Markus 16,17). So wird latürnich klar, wie die alte Schnapsgurgel so lange überleben konnte. Doch iss das mit der Brabbelei umstritten. Angeblich iss VERSTEHEN fremder Sprachen gemeint. Aba mach das ma som vom Geist Begossenem klar. Da auf theologische Ausbildung als Qualifikation für geistliche Ämter kein Wert gelegt wird, sondern auf intensive Brabbelei und Heilkraft, hat sogar unser Bürgermeister solch eine Funktion erlangt.
Moslems werfen den Christen u.a. vor, daß sie Mission mit materieller Bestechung betreiben. Das iss ganich wahr, denn die Pächter, die noch keine Pantecosta waren, durften als Entscheidungshilfe zum Übertritt nur zwischen Reis-Kocher, Herd, Kühlschrank oder Küchenset wählen, deren Kosten ja mit Hilfe des Klingelsacks nach und nach wieda in den Schoß der Sekte zurückgeführt werden.

Aba das will ich ganich erzählen, sondern 1 Wunda: Die Tochter von der Säuferin bekam 1 Schlaganfall und war 4 Stunden bewußtlos. Deshalb brachte man sie in das staatliche kranke Haus, wo man mich auch schon mehrmals mißhandelt hat. Dort erschien ein schwarzer Pantecosta Pasta und fragte nach einer Frau mit einem Schlaganfall. Als „schwarz“ bezeichnet man hier die sehr Dunkelhäutigen. Typischerweise wußte im kranken Haus niemand, wo sich die Frau befand. Mich hat man dort auch schon ma vergessen. Der Pasta war extra aus Tomohon gekommen, was das Rom der Minahasa in den Bergen iss, und man braucht je nach Straßenzustand mindesten 1 Std. Fahrt, um zum kranken Haus in Manado zu gelangen. Deshalb wollte der Pasta schon enttäuscht zurückkehren, obwohl ihn ein weißes Licht ins kranke Haus befohlen hatte, um dort einer ihm unbekannten Frau die Hand irgendwo aufzulegen („We believe in GOD’s Miraculous Healing over any kind of disease by The Power of Jesus’ precious blood in HIS Holy Name.“). Doch da leuchtete es plötzlich wieda weiß, und eine Stimme erklärte ihm, die Gesuchte läge gleich hinter der Tür. Ich weiß nich, wie er die Tür aufgekricht hat, aba so wurde die Tochter von der alten Säuferin von ihren Gehin-Blutungen geheilt. Originales Mukjizat Tuhan (Wunder Gottes).
Auch wenn der eine oder sogar der andere vermuten könnte, um solch eine Geschichte ernsthaft erzählen zu können, muß man vorher mindestens 4 Stunden bewußtlos gewesen sein – ich weiß, daß das alles wahr iss, denn son Schwarzer wollte seine Hand auch ma auf meine Prostata legen, obwohl da echt kein Dämon drin war. Das hab ich aba brüsk zurückgewiesen.

Das Foto zeigt den Hauseingang einer vorbestraften Ex-Regierungspräsidentin.

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