Wucher

Geldwechsler

„Die, welche Wucher [Zinsleihe = riba] verzehren, sollen nicht anders auferstehen, als wie einer aufersteht, den der Satan durch Berührung geschlagen hat … Und Allah hat das Verkaufen erlaubt, aber den Wucher verwehrt … Wenn jemand in (Zahlungs-)Schwierigkeiten ist, so übt Nachsicht, bis es ihm leichtfällt.“ Koran, 2. Sure

Gemälde wie dieses von Quentin Massys (1465-1530) als Sinnbilder für Habgier, Wucher und heuchlerische Religiosität zu interpretieren, wird ihrer Bedeutung zur Entstehungszeit nicht gerecht. Wucher gehörte im Mittelalter zu den schlimmsten Sünden und wurde in der Bibel ebenso verdammt wie im Koran. Die Realität sah anders aus. Darauf weisen schon die zahlreichen Regelungen und Strafen, die in den Städten festgelegt wurden, z.B. für das Horten („Fürkauf“) von Waren, bevor sie auf den Markt kamen. Die Wirklichkeit wird der des grauen Geldmarkts in Indonesien entsprochen haben: Der Leih-Bedarf ist riesig, und alle sind beteiligt, selbst moslemische „Sharia“-Banken und Institutionen. Dabei ist es eine typisch westliche Methode, die Menschen der unterentwickelten Länder in Opfer und Täter einzuteilen, und etwa im Instrument des Mikro-Kredits Hoffnung zu sehen. Warum steht dem einen das Wasser bis zum Hals, dem anderen aber nicht in vergleichbarer Situation? Kann man verhindern, wie sich Menschen selbst zerstören? Indonesische Banken sitzen auf einem Berg von nicht zurückgezahlten Mikro-Krediten. Zusammen mit den nirgendwo ausgewiesenen Undercover-Aktionen ihrer Mitarbeiter ist dadurch das ganze System im Falle einer größeren Krise gefährdet.
Bei dem Gemälde handelt es sich um ein Auftragswerk. Grundsätzliche Kritik ist also von vornherein ausgeschlossen. Während der dargestellte Geldwechsler in seine Arbeit vertieft ist, Münzen verschiedener Größe und Herkunft zu wiegen, schaut seine Frau zu – eigentlich mit der Lektüre ihres Stundenbuchs beschäftigt. Hier nun über das Rot ihres Kleides zum roten (Sünden-)Apfel im Regal eine beide Partner bedrohende Gefährdung ihrer Position durch Versuchung zu sehen, ausgelöst natürlich durch Eva, erscheint mir überinterpretiert. Im Gegenteil: Die Frau schlägt eine Seite mit der Abbildung der Maria auf. Ein Verweis auf ihre Verwurzelung im Glauben, der jedoch beliebig funktionalisiert wurde und wird. In Jan van Eycks „Arnolfini-Hochzeit“, wo Massys wohl auch den konvexen Spiegel entliehen hat, sind es die damals sehr teuren Orangen als Symbol des Wohlstandes.

Banker

Marinus van Reymerswaele (1497-1567) hat, offensichtlich von Massys beeinflußt, das gleiche Motiv gemalt, wobei hier jeglicher religöser Bezug zu fehlen scheint zugunsten einer weltlicheren Lieblichkeit. Vielschichtiger dagegen seine Darstellung von Steuereintreibern, die ich in 2 Versionen gefunden habe.

Steuereintreiber

Während man die obere noch als Doppel-Porträt ansehen kann, zeigt die untere besonders in der rechten Figur schon Karikierendes (der hämisch verzogene Mund, die „jüdische“ Nase). Hier könnte sich bestätigen, wie van Reymerswaele, der auch mal eine Kirche etwas plünderte, mit Darstellungen der Habsucht populär wurde – besonders des bösartigen Steuerwesens.

Steuereintreiber2

Willste Gott kennenlernen?

kennenlernen

Der Tag beginnt mit dem Fegen der Veranda. Schwarze Aschenreste von verbrannten Reis-Halmen. Seit Tagen Rauch in der Luft, der die Atemwege reizt. Der einfachste Weg, sein nicht nutzbares Reisstroh loszuwerden. Meinen Pächtern hab ich‘s verboten. Auf den weiter entfernten Feldern tun sie‘s trotzdem. Gerade hat das indonesische Parlament dem Asean-Vertrag von 2002 gegen länderübergreifende Luftverschmutzung zugestimmt, wie ich sie apokalyptisch in Singapore erlebt hab. Indonesien das einzige Land, das bisher nicht unterschrieben hatte. Inzwischen brennen wieder 1448 Hotspots und verpesten die Luft.
In Manado suche ich nach einer neuen Mini- oder Midi-Sound-Anlage. Wahrscheinlich in Folge der täglichen, plötzlichen Stromausfälle spielt meine 5 Jahre alte verrückt. Es gibt jedoch nur noch Maxi-Anlagen für maximalen Krach. Unterwegs passiere ich eine Gruppe Oberschüler. Ein etwas feminin wirkender ruft mir zu:
„Hello Mister! – Nice glasses!“
Er meint meine ganz normale Brille. Sie wollen ihr meist jammervolles Englisch irgendwie loswerden. Im Vorbeigehen, niemals frontal. Das trauen sie sich nich. Man muß sich umdrehen, wenn man reagieren will.
In meiner Bank will ich die „Prioritas“-Einstufung loswerden. Ich hab nich mehr genug Geld auf dem Konto und benötige weder Sessel, noch TV, noch Torte zum Geburtstag sondern brauche professionelle Bedienung, die mir die größte Bank Indonesiens, leider die einzige mit EUR-Konten, nich bietet. Die Angestellte sperrt meine Kredit-Karte. Was für eine ich nun haben möchte? Silber oder Gold? Silber! Sie verläßt den Raum. Im TV wird inzwischen der Rand eines Pißbeckens gezeigt. Von rechts ein stoßweiser Strahl, der aber nie das Becken erreicht. Was ist das? Pinkelt da einer auf den Fußboden? Dann Werbung für ein Prostata-Medikament. Danach wieder der Strahl, der jetzt kräftich ins Becken trifft. Die schwammige Bank-Angestellte kommt wieder und bedauert, sie hätten keine silbernen Karten mehr. Da will ich meine alte zurück, bis das Schiff mit den silbernen kommt. Das geht nich, weil die schon entwertet iss. Jetzt hab ich eine goldene. Die Leiterin der „Prioritas“-Abteilung jammert, daß sie immer mehr Kunden verlöre, und wenn ich wieder genuch Geld hätte, solle ich doch zurückkommen.
Unterwegs zur Mall vor uns ein teuer-schnittiger Allrad-Kleinlaster mit Balken voller Lampen und Blaulicht auf dem Dach. Einsatzwagen für die Familienplanungs-Behörde – wie die blau-weißen Aufschriften verkünden. Wozu die vielen Scheinwerfer und der Blaulicht-Balken? Emergency-Einsatz bei Kondom-Mangel? Ein Verwandter arbeitet als höherer Beamter in der Abteilung. Seine Tochter mußte heiraten.
Im Supermarkt finde ich zufällig einen HDMI-Player. Meiner hat auch den Geist aufgegeben. Neue gibt es nur ohne HDMI oder im Set mit Boxen. Es ist das letzte Gerät, und deshalb wollen sie es mir nich verkaufen. Sie besitzen den Karton nich mehr.
Beim Betreten des Cafés „Dante“ falle ich sofort einem kleinen, rundlichen Mann Mitte 40 auf. Er sitzt etwa 2m entfernt mit einer Gruppe am Nebentisch. Ich höre die üblichen Vokabeln, die mir anzeigen, wie es um mich geht, und gucke lieber ganich hin. Doch es nützt nichts.
„Hello Mister! – You speak English?”
„No!”
Kurze Pause.
„Where are you from?”
Ich nenne mein hiesiges Dorf, doch er läßt nich locker.
„Dari Jerman.“
„Jemen?“
„JERMAN! Dari EROPA!”
„???”
„Germany! Sepak bola nomor satu!” (Fußballweltmeister!)
„???” Es dauert noch eine Weile, dann hat er‘s kapiert.
„Ach! Aus Deutschland? Deutschland ist Fußball-Weltmeister?“
Normalerweise erzählen die Wilden MIR das. Und dann geht es los: Name? Nachname? Verheiratet? Name der Ehefrau? Beruf? Kinder? Er habe 3 Kinder.
„Eins zu viel!“ ermahne ich ihn. War der Einsatzwagen der Familienplanungs-Behörde nich bei ihm?
„Ich bin Pastor in Tomohon! Gereja „Agape“ [Kirche der schenkenden Liebe]! Das ist meine Kirche.“
‚Oh Gott!‘ denke ich vor mich hin, ‚das wird hart‘.
Ob ich meinen Beruf möge?
„Ich bin pensioniert, ich besitze jetzt Reisfelder und Ziegen.“
„Wieviele Ziegen?“
„Zur Zeit nur 1, die andere wurde gestohlen.“
Laut Bibel seien Ziegen nich gut, ich solle lieber Schafe halten. Schafe sind gut. Welche Religion ich denn hätte, will er wissen.
„Buddhismus.“
„Buddhismus ist nicht gut. Jesus kommt direkt in den Himmel.“ Dabei streicht er geradlinig mit seiner Handkante über den Tisch. „Aber Buddha …“. Er macht eine Schlangenlinie. Der Mann ist entweder besoffen oder verrückt – oder beides, jedenfalls gewohnt, im Mittelpunkt einer Gemeinde zu stehen, die noch dümmer ist. Eine Frau seiner Gruppe versucht ihn zu bremsen:
„Laß das doch sein!“ Doch er läßt nicht, dieser nächstenliebende Idiot.
„Ich werde Sie einmal besuchen und für Sie beten!“
Ich würde ihm gern antworten, daß ich ganich in den Himmel will, weil ich sicher bin, daß dort ein Höllenlärm herrscht, aber dafür reicht mein Indonesisch nich, und ich sehe lieber zu, wie ich aus dem Café rauskomme, ohne daß er noch meine genaue Adresse fordern kann. In Tomohon gibt es sogar 2 Kirchen, die „Agape“ heißen. Dieser aggressive Ignorant könnte Yulius Rares gewesen sein, Pastor der Pantekosta-Sekte, die besonders fanatisch ist. Laut Gesetz, das verbietet, Bürger anzumissionieren, die schon eine Religion haben, dürfte es gar keine „evangelisasi“ in Indonesien geben. Christen kümmert das grundsätzlich nich, beklagen sich aber über „Verfolgung”.

Auf der Rückfahrt im Stau vor uns in roter Schrift auf schwarzem Auto-Lack: „Damn! I love Indonesia“. Auf einem Mikro-Bus: Jesus Inside. Stattdessen staunt mich ein schmächtiger Junge durch die Scheibe an und winkt mir mit seiner winzigen Hand zu. Ich lächle ihn an und winke zurück. Wie immer zupft er daraufhin begeistert an seiner Mutter rum, um ihr von der sensationellen Konfrontation mit einem langnasigen Riesen zu berichten. Draußen läuft eine Frau vorbei mit dem T-shirt-Aufdruck: „Telur jo!“. Unübersetzbar. „Jo“ kann überall angehängt werden. „Mari jo!“ bedeutet einfach „Komm!“ Geht auch ohne Jo. Telur = Ei. Eier mich? Eier doch?
Im heimischen Lorong Jerman wartet schon ein Verrückter mit rollenden Eier-Augen. Es sind nur 200m bis zu unserem Tor, wo noch einige Spieße übrich sind, die er abbrechen könnte.
Am Abend „words and pictures“ (2013), ein interessanter Film aus dem amerikanischen High School-Milieu, in dem ein Englisch-Lehrer (Clive Owen) mit einer Kunsterzieherin (Juliette Binoche) den akademischen Wettstreit austrägt, ob Worte oder Bilder aussagekräftiger sind. Offensichtlich von einem Literaten geschrieben, denn die Kunsterzieherin kann nich viel mehr, als sich selbst in ihren Schülern zu reproduzieren. Für mich ist die Antwort klar: Kein Bild kann das hiesige Chaos hinreichend beschreiben. Wie der Film ausgeht, und ob die beiden sich finden, weiß ich nich, weil der Strom ausfiel. 4Std. lang. Um 24Uhr begann dann das orgiastische Final-Gehämmer einer kilometerweit entfernten Krach-Party, etwa bis 2Uhr morgens. Dann schlief ich erschöpft ein, hoffend, daß der Tag einfacher werden würde. Am Vormittag 5Std. Stromausfall. Das Positive an den Stromausfällen ist die reine Erfahrung von Natur ohne Idioten-Kultur. Ich sehe in die gelben Augen der violetten Libellen und sonst nix.

Gold vor der Nase

Carnavon-Carter

„Der Edle benutzt seinen Reichtum, um sein Leben reicher zu gestalten. Der Niedrigdenkende benützt sein Leben, um zu Reichtum zu gelangen.“ Konfuzius

„Welches ist das größte Pensionsrisiko in der betrieblichen Altersversorgung?“ fragte der Newsletter „Allianz Global Investors“. Keine Ahnung. Aba ich weiß jetz, was das größte Risiko in der privaten iss: Der Partner – noch vor Geldentwertung und 0-Zinsen.

Schon Mechthild Mühlstein, der anscheinend mal was auf den Kopf gefallen iss, hatte ja deutlich erkannt, was ich wirklich bin: Ein „Imperialist im Kleinstformat“. Nachdem die vorletzte, von uns vorfinanzierte Mißernte von winzigen, mistigen Hüpfern verursacht wurde, ging Ahmad bei der letzten nich auf Nummer sicher sondern probierte, um Lohnkosten zu sparen, eine neue Pflanz-Methode aus, die in seiner Heimat-Provinz Gorontalo angewandt wird: Man pflanzt nich jeden Reishalm einzeln sondern sät. Ist der Schlamm nich völlich waagrecht sondern voller Pfützen, verfault die Saat. Die überlebenden Pflanzen stehen so dicht, daß man das Wildkraut schlecht jäten kann. Wieder Mißernte. Daß meine Frau auch Grundstück und Haus verpfändet hat, welches er kostenlos nutzt, ahnt er nich. Mit Armut könnte er jedoch besser umgehen als ich, denn bitter arm war er, bevor er mich traf.
Mit sowas gibt sich die notorische Betrügerin Linda ganich ab. Sie baggert einen Hügel wech und steht inzwischen vor der Tür einer Schatzkammer wie Howard Carter und Lord Carnarvon 1923 vor der Sargkammer Tutanchamuns (Foto). Dahinter befindet sich bestimmt der goldene Sarg eines Krokodils oder nur eine tote Fledermaus. Auch müssen noch einige Geister besänftigt werden, aber man kann das Gold schon beleihen, wie die Haut des Bärens, den man noch nich erlegt hat. „Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle bezahlen zu können.“ (Sprichwort). Einem westlichen Investor war das zu unsicher. Einige ganz Vorsichtige befragten ihren Pasta. Der fand mit Hilfe Gottes heraus, daß die Höhle leer ist. Die protestantischen Popen haben die richtige Methode: Mit Weissagen, Wunda-Heilung und Exorzismus können sie für ihr Alter vorsorgen. Ein endloser Strom von Kunden, die sich nachts nur im geschlossenen Wagen an Friedhöfen vorbeitrauen, ist ihnen sicher.
Während ich ahnungslos gerade meine schon bewilligte Rente wegen kaum erfüllbarer Konditionen zurückwies, versuchte meine Frau ihr Portfolio durch Verleih mit Wucher-Zinsen aufzustocken und versackte stattdessen in ~147000EUR Schulden, eine Summe, die täglich größer wird. Einer ihrer Gläubiger ist gestorben, 3 auf der Flucht. Michael, Zeuge Jehovas, der mit seinem Supermarkt Pleite ist, weil eine größere Supermarkt-Kette direkt gegenüber eröffnet wurde, ist mit dem geliehenen Geld nach Singapore gefahren. Nicht mal seine Mutter leiht ihm noch was. Und Linda steht vor der Tür zum Schatz und verteilt ungedeckte Schecks.

Jahrelang haben wir unter großen Anstrengungen mit meinem Geld Reisfelder aufgekauft, die uns im Notfall versorgen könnten. Die Papiere, generell in unglaublicher Unordnung, hat meine Frau ganz allein mit erheblicher Mühe und viel Schmiergeld zu Zertifikaten zusammenfassen können. Kaum war das gelungen, stellte sich zufällig heraus, wie wir nach indonesischem Recht ganich verheiratet sind, ich allein schon deshalb nich erbberechtigt bin. Auch das steht kurz vor einer Lösung. Doch nun sind die Papiere für Haus und Ländereien mit bis zu 20% Schuldzinsen per MONAT an private Geld-Verleiher verpfändet hat, die mit Schwarzgeldern arbeiten. Z.B. an einen Ex-Marine-Infanteristen, Türsteher vor einem Casino. Jener vermittelt den Ruinierten Gelder, die das Casino unterbringen muß. Zur Umschuldung der ruinösen Zins-Zeitbombe muß meine Frau jetzt Beamte einsetzen, die ihre Schwarzgelder anlegen wollen, dafür jedoch keine Banken benutzen können. Nicht nur die kumulierten Bestechungs-Summen, auch Etat-Gelder werden kurzfristig verliehen. Da müssen eventuell die Lehrer 1 Monat warten, bis sie ihren Lohn vom letzten bekommen. Ethische Investitionen sind das nich.
Versorgungs-Gelder im Alter zu verpfuschen, ist besonders folgenreich, weil sie kaum wieder ersetzt werden können. Ob wir die größte Schuldnerin Linda je zur Verantwortung ziehen können, ist mehr als fraglich. Daß ein eventuell gefundener Goldschatz dem Staat gehört, hat sich hier noch nich rumgesprochen, ist jedoch wie alles in Indonesien verhandelbar. Man muß nur die zuständigen Beamten ordentlich versorgen. Das größte Risiko für Linda ist der Fluch des Jerman, denn leida darf ich hier keinen hauen.

„Wenn das ein Krimi wäre, würde jeder sagen: Also jetzt haben sie aber zu dick aufgetragen“, meint Marie. Es ist einer, und er geht weiter. Umgeschuldet wird jetzt mit einer Bank („a trusted banking institution with a financial structure that is solid, sound and efficient”). D.h. nich offiziell, sondern mit deren Mitarbeitern, die sich die Abschluß-Gebühr untereinander aufteilen – bis sie rausfliegen. Man muß sich die Gesellschaft Indonesiens als Dschungel vorstellen, in dem jeder jeden zu fressen versucht, und dabei täglich mehrmals Gott anruft – auch üba Twitter (mit Skype geht das ja nich). Deshalb: Mikro-Kredite für die Armen? Der neuste Öko-Schlager? Einfach lachhaft. Sie kaufen sich davon Unterhaltungs-Elektronik und zahlen nix zurück. Und wer ist verantwortlich, wenn ein Pächter unseren Ernte-Anteil nicht voll bezahlt, weil sein arbeitsloser, unverheirateter Sohn ein Kind produziert hat? Der Kapitalismus? Das Klima? Ich?